Die dynamische Aufwärtsbewegung der Deutschen Bank-Aktie ist in den vergangenen Tagen etwas ins stocken geraten. Kein Wunder, denn die Papiere stehen vor einer charttechnisch wichtigen Hürde. Aber auch nach unten bleibt es spannend.
Die in der vergangenen Woche gemeldeten Zahlen der
Deutschen Bank haben zumindest im Kursverlauf keinen größeren Schaden angerichtet. Grund genug hatten die Anleger – während Analysten mit einem Gewinn vor Steuern von rund 900 Mio. Euro gerechnet hatten, meldeten die Frankfurter einen Verlust von 351 Mio. Euro.
Charttechnisch ist die Deutsche Bank-Aktie derzeit in einer kleinen Handelsspanne gefangen. Nachdem am 9. Januar bei rund 26,17 Euro ein höheres Tief (Tageschart Seite 2) ausgebildet worden war, legte die Aktie bis zum 23. Januar um rund 30 Prozent auf 34 Euro zu. Seitdem konsolidiert der Wert auf dem erhöhten Niveau, wobei sich auf der Oberseite eine deutliche Barriere zwischen 33,95 bis 34,32 Euro ausgebildet hat. Die Südseite der Range lässt derzeit Platz bis 31,70 / 32 Euro.
In einem schwachen Gesamtmarkt starten die Papiere der
Deutschen Bank zu Wochenbeginn rund zwei Prozent tiefer. Fällt auf Stundenbasis der Kurs unter 33 Euro, dürfte es kurzfristig zu weiteren Abgaben und einem erneuten Test der nächsten Unterstützung bei 32 Euro kommen. Hier können spekulative Anleger auf einen erneuten Anlauf bis auf 34 Euro setzen. Fällt die Aktie unter 31,70 Euro, steht auch mit Blick auf das bisher schwache Umsatzvolumen sofort das Ausbruchsniveau um 30,80 Euro auf dem Prüfstand.
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