Ähnlich wie die beiden Stahlwerte
ThyssenKrupp und
Klöckner & Co konnte auch die Aktie der
Salzgitter AG am ersten Handelstag des neuen Jahres kräftig zulegen. Der MDAX-Titel sprang um rund drei Prozent nach oben. Die Kursgewinne sind auch dringend vonnöten, schließlich lief es für die Salzgitter-Aktionäre in den letzten Wochen und Monaten eher schlecht. Das Wertpapier notiert mit aktuell knapp 40 Euro weit unter dem 52-Wochen-Hoch von 65,64 Euro.
Vor allem die allgemeine Schwächephase ab August 2011 setzte dem Stahlwert kräftig zu, die Notierung rutschte im Tief bis auf 32,43 Euro ab. In dem Bereich erhielt der Titel allerdings mehrmals Auftrieb und drehte wieder Richtung Norden. Im mittelfristigen Chartbild ist zu sehen, dass
Salzgitter seitdem eine Dreiecksformation ausgebildet hat. Der Kurs pendelte mehrheitlich zwischen der Unterstützungslinie bei 35,50 Euro sowie der seit Juli bestehenden Abwärtstrendlinie umher.
Mit der Entwicklung der letzten Tage konnte die mittelfristige Abwärtslinie, die aktuell bei 38,44 Euro verläuft, jedoch nach oben gebrochen werden. Die Überwindung der negativen Chartlinie stellt gleichzeitig die Auflösung der Dreiecksformation dar. Die Aktie generiert aus charttechnischer Sicht ein erstes Kaufsignal.
Zunächst sind nun weitere Kursgewinne wahrscheinlich. Als kurzfristiges Ziel gilt der Bereich zwischen 41 und 42 Euro. Dort sollte die Notierung allerdings erst einmal stoppen, der Widerstand bei 41,30 Euro sorgte bereits in der Vergangenheit für Probleme. Falls die Widerstands-Marke in den kommenden Wochen jedoch nach oben aufgelöst wird, sieht es für Salzgitter-Aktionäre auch mittel- bis langfristig wieder rosig aus. Um das Risiko zu begrenzen, sollten mögliche Investments auf der Unterseite bei spätestens 35 Euro abgesichert werden.
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