Die Anteilsscheine des Roboter- und Anlagenherstellers
Kuka wurden im Juli noch bei knapp 20 Euro gehandelt. Innerhalb des Crash-Monats August verlor die Aktie jedoch deutlich an Wert und fiel bis auf rund 13 Euro hinab. Während der darauf folgenden Börsenturbulenzen im September und Oktober verlor die Aktie allerdings nur noch leicht an Wert und zeigte damit gewissermaßen relative Stabilität.
Im Großen und Ganzen pendelt
Kuka seit August in einer Seitwärtsrange umher. Die obere Begrenzung dieser Schiebezone ist durch den charttechnischen Widerstand bei 15,14 Euro gegeben. Die untere Begrenzung liegt im Bereich von 13 Euro – dort stieß die Aktie bereits öfters auf starkes Kaufinteresse. Lediglich Anfang Oktober fiel
Kuka kurzzeitig unter diese Unterstützung, kletterte nach zwei Tagen aber wieder in den alten Seitwärtstrend hinein. In den vergangenen beiden Monaten hat sich außerdem eine zaghafte, kurzfristige Aufwärtslinie gebildet, die den Aktienkurs bei ca. 13,30 Euro zusätzlich leicht unterstützt.
Sollte die MDAX-Aktie innerhalb der kommenden Wochen aus der Schiebezone ausbrechen, ergibt sich eine interessante Tradingchance. Aus technischer Sicht wäre ein Anstieg über 15,14 Euro als lupenreines Kaufsignal zu werten. In diesem Fall ergäbe sich kurzfristig neues Kurspotenzial von rund zehn Prozent. Dagegen würde ein Rutsch unter die Marke von 13 Euro ein Verkaufssignal liefern. Aufgrund der kleinen Aufwärtslinie ist aus heutiger Sicht ein Ausbruch nach oben etwas wahrscheinlicher als ein Kursverfall unter die charttechnische Unterstützung bei 13 Euro.
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