Mit der Herrlichkeit ist es wohl vorerst einmal vorbei. Nachdem die SMA-Aktie gleich zu Jahresbeginn mit 106,76 Euro ein neues Rekordhoch markierte und auf dem Parkett Einigkeit darüber herrschte, dass die Notierung auch in Zukunft dreistellig bleiben wird, kam es mal wieder ganz anders. Statt des nachhaltigen Ausbruchs über die psychologisch und inzwischen auch charttechnisch recht wichtige Schwelle, rauschte der Wert um 30 Prozent in den Keller. Anfang Juli erfolgte der nächste Angriff auf die 100er-Marke. Zwar hielt sich die Aktie rund einen Monat auf dem erhöhten Niveau – ein überzeugender Anstieg sieht jedoch anders aus. Nachdem die Aktie unter die leichten horizontalen Unterstützungen bei 95 und 90 Euro fiel, stoppte der Abverkauf jüngst erst an der inneren Aufwärtstrendlinie bei 77,75 Euro.
Grund für den jüngsten Kursverlust waren Berichte von „Photon“, dass der derzeit noch mit 40 Prozent unangefochtener Weltmarktführer im Bereich der Wechselrichter bald verstärkte Konkurrenz aus Asien bekommen wird. Bereits seit einiger Zeit gab es immer wieder Befürchtungen, dass die hohen Margen der Deutschen bald asiatische Konkurrenz anlocken wird. Bislang gelten die Produkte von SMA noch als zu komplex, um günstig nachgebaut zu werden.
Wer verstärkt auch nach charttechnischen Kriterien handelt und im Gewinn liegt, sollte daher die Entwicklung in den kommenden Tagen genau beobachten. Die Sorgen vor günstigeren Angeboten aus Fernost hängen wie ein Damoklesschwert
nun über der Aktie und dürften einem Anstieg auf ...
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