Der Kampf um den Datenspeicherspezialisten geht in eine neue Runde:
Dell hat sein Angebot nachgebessert und ist mit
Hewlett-Packard gleichgezogen.
HP hatte am Donnerstag nach Börsenschluss mitgeteilt, pro Aktie nun 27 Dollar zahlen zu wollen. Ingesamt liegt das Angebot damit bei 1,8 Mrd. Dollar.
3Par habe das Angebot von 27 Dollar je Aktie akzeptiert, teilte
Dell mit. Die Summe ist zwar identisch mit der letzten Offerte von
HP. Doch
Dell hat nach eigenen Angaben ein Abkommen mit 3Par geschlossen, das den Texanern ein Vorkaufsrecht einräume. Dem Konzern gehört bereits ein Drittel des Herstellers von Speichersystemen.
Die Datenspeicherung gewinnt an Bedeutung. Zum einen steigen die Datenmengen stetig an, die Unternehmen oder Behörden verwalten müssen. Zum anderen ist 3Par spezialisiert auf Angebote für das sogenannte Cloud Computing, das für die nächste Revolution in der Computerwelt steht. Dabei lagern Programme zentral auf Großrechnern und werden je nach Bedarf vom Computer am Arbeitsplatz abgerufen. Die Branche wittert in der Auslagerung von Daten das Geschäft der kommenden Jahre.
HP hatte am Donnerstag bereits das im Cloud Computing aktive Unternehmen Stratavia geschluckt. Der Preis blieb geheim. Finanziell steht
HP wesentlich stärker da als
Dell, zuletzt sprudelten die Gewinne dank starker Verkäufe von Großrechnern.
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