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Citigroup hat im vierten Quartal elf Prozent weniger verdient als im gleichen Vorjahresquartal. Damit verfehlte die drittgrößte US-Bank die Erwartungen der Analysten deutlich.
Citigroup
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Citigroup hat im vierten Quartal die Erwatungen der Analysten deutlich verfehlt. Der Nettogewinn des drittgrößten amerikanischen Instituts sank im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent von 1,31 Mrd. auf 1,17 Mrd. Dollar. Der Umsatz ging um sieben Prozent auf 17,2 Mrd. Dollar zurück und lag damit ebenfalls unter den Markterwartungen von 18,54 Mrd. Dollar.
Je Aktie belief sich das Ergebnis auf 0,38 Dollar nach 0,43 Dollar vor einem Jahr. Damit verfehlte das Kreditinstitut die Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt mit 0,49 Dollar gerechnet hatten.
Insgesamt hat die Bank 2011 11,3 Mrd. Dollar verdient. Das ist das zweite Mal seit seinem Amtsantritt 2007, dass Bankchef Vikram Pandit ein Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abschließt.
Am vergangenen Freitag hatte
JP Morgan sehr schwache Zahlen vorgelegt. Ebenso wie der Konkurrent leidet die
Citigroup unter Problemen im Investmentbanking und fallenden Erträgen.
Wells Fargo konnte hingegen mit einem Gewinnsprung von 20 Prozent die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen. Die nach Börsenwert größte amerikanische Bank veröffentlichte zeitgleich mit der
Citigroup ihre Zahlen
Die
Citigroup versucht, kräftig zu sparen, im vergangenen Monat kündigte Pandit den Abbau von 4500 Stellen an, was die Bank erst einmal 400 Mio. Dollar kosten dürfte. Insgesamt stiegen die Lohnkosten bei der
Citigroup jedoch um vier Prozent auf 12,9 Mrd. Dollar an, Analysten führen dies auf den Ausbau des Geschäfts mit den Emerging Markets zurück.
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