Softdrink-Konzern Schwellenländer bescheren Coca-Cola mehr Umsatz
[16:13, 07.02.12]
Der US-Getränkehersteller steigert den Umsatz und gewinnt Marktanteile bei vielen Sorten hinzu. Allein in China verkaufte der Konzern zehn Prozent mehr. Ein neues Sparprogramm soll die Kosten erheblich senken.
Coca-Cola Co
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Die große Nachfrage nach Erfrischungsgetränken aus Schwellenländern hat Cola-Cola steigende Umsatz- und Absatzzahlen beschert. Die Erlöse stiegen im vierten Quartal um fünf Prozent auf 11,04 Mrd. Dollar, teilte der PepsiCo -Rivale am Dienstag mit. Das Unternehmen habe bei etlichen Getränkesorten Marktanteile hinzugewonnen. Der Absatz stieg weltweit um drei Prozent.
Insbesondere in Schwellenländern brachte Cola-Cola mehr Erfrischungsgetränke an den Kunden, allein in China um zehn Prozent. In Europa und Nordamerika erzielte der Konzern dagegen nur ein Plus von einem Prozent. Auf dem Kontinent setzte dem Unternehmen die Schuldenkrise zu. Auf der anderen Seite des Atlantiks bekam der Konzern zu spüren, dass die Amerikaner dank eines erwachenden Gesundheitsbewusstseins weniger auf gezuckerte Getränke zurückgreifen.
Der Überschuss brach im vierten Quartal auf 1,65 Mrd. Dollar von 5,77 Mrd. Dollar ein. Allerdings war der hohe Gewinn im Vorjahreszeitraum vor allem auf die Übernahme der nordamerikanischen Abfüllwerke zurückzuführen. Ohne Sonderposten verbuchte Coca-Cola ein Ergebnis von 79 Cent je Aktie und übertraf damit die durchschnittlichen Analystenerwartungen von 77 Cent. Zudem legte der Konzern ein neues Sparprogramm auf. Bis Ende 2015 will Coca-Cola die Kosten um 550 bis 650 Mio. Dollar senken. Im vorbörslichen Handel legte die Coca-Cola-Aktie um gut ein Prozent zu.
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