Die prall gefüllten Orderbücher stimmen den Vorstand nun abermals optimistischer für das Gesamtjahr, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Vorstand hob erneut seine Jahresziele an und erwartet nunmehr einen Umsatz von rund 750 (Vorjahr: 302,9) Millionen Euro und eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von etwa 33 (21) Prozent.
Wegen des LED-Fernseher-Booms hatte
Aixtron in den vergangenen Monaten bereits zwei Mal die Latte für 2010 höher gehängt. Der Konzern macht einen erheblichen Teil seiner Umsätze in Asien mit Herstellern von Leuchtdioden (LEDs).
Im zweiten Quartal konnte
Aixtron seinen Umsatz mit 191,8 (56,7) Millionen Euro mehr als verdreifachen. Der operative Gewinn legte noch stärker zu und schnellte nach oben auf 60,6 Millionen Euro nach 4,7 Millionen vor Jahresfrist. Analysten hatten einen Umsatz von 178 Millionen Euro erwartet und ein Ebit von 56 Millionen. Netto verdiente
Aixtron 42,3 (3,3) Millionen Euro. Die Bestellungen stiegen um mehr als 200 Prozent auf 175,4 Millionen Euro, der Auftragsbestand um 129 Prozent auf 250 Millionen Euro.
Vorstandschef Paul Hyland ist auch für die kommenden Jahre zuversichtlich. Die Branche entwickele sich von einem technologischen Nischenmarkt zu einem industriellen Massenmarkt. "Wir befinden uns zweifellos in einer Phase gesunden Wachstums."
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