Der Chemieriese BASF hat bei anhaltender Erholung der Weltwirtschaft für das kommende Jahr weitere Ergebnisverbesserungen in Aussicht gestellt.
beobachten
Risiko
mittel
WKN
Aktueller Kurs
0,00 €
Kurs Erscheinungstag
44,37 €
Veränd. z. Vortag
0,00 %
Mehr zum Thema
Money-Management
Mit dem Money-Management-Tool von BÖRSE ONLINE handeln Sie wie Profis.
Der für den Börsenerfolg entscheidende Kapitaleinsatz wird blitzschnell
berechnet.
Sollte sich das weltweite Wirtschaftsumfeld 2011 auch nach dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme weiter verbessern, werde ein Anstieg des Betriebsgewinns und des Konzernumsatzes erwartet, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht für 2009. Auch die Prämie auf die Kapitalkosten werde sich erhöhen. An die Bedingung einer solchen Prämie knüpfte BASF zuletzt die Zahlung einer mindestens stabilen Dividende.
Für das laufende Jahr hatte BASF-Chef Jürgen Hambrecht bereits einen Umsatzanstieg sowie einen kräftigen Zuwachs des Betriebsgewinns prognostiziert. Auch eine Prämie auf die Kapitalkosten will der weltweite Branchenprimus wieder verdienen. Im Rezessionsjahr 2009 war dies nicht gelungen, weshalb BASF die Dividende für seine Aktionäre erstmals seit 16 Jahren kürzte. Die Anleger sollen für 2009 1,70 Euro je Aktie erhalten nach 1,95 Euro im Jahr davor.
Die Chemieindustrie durchlebte im vergangenen Jahr den stärksten Einbruch seit der Ölkrise in den 70iger Jahren. Das machte sich auch bei den Vorstandsgehältern des Ludwigshafener Konzerns bemerkbar. So verdiente BASF-Chef Hambrecht 2009 laut Geschäftsbericht einschließlich Optionsrechten 3,377 Millionen Euro. Das ist gut eine Millionen Euro weniger als noch 2008. Insgesamt sanken die Bezüge des achtköpfigen BASF-Vorstands um fast fünf Millionen Euro auf 17,596 Millionen Euro.
Diesen Artikel bookmarken bei...