Der Smartphone-Boom beschert der Handysoftwarefirma Bob Mobile anhaltend hohe Wachstumsraten. Im zweiten Quartal 2010 setzte sich der Trend der vergangenen Perioden fort. Der Konzernumsatz kletterte gegenüber dem Vorjahr um rund zehn Prozent auf 7,7 Mio. Euro. Auch auf der Ergebnisseite bleibt das Unternehmen erfolgreich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag im zweiten Quartal mit 0,9 Mio. Euro deutlich über dem Gewinn von 0,6 Mio. Euro aus der Auftaktperiode. Unter dem Strich verdiente Bob Mobile 70 Cent je Aktie. Im Vorjahr hatte der Konzern lediglich die schwarze Null erreicht.
Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung geht Firmenchef Remco Westermann davon aus, dass Bob Mobile auch im zweiten Semester auf Wachstumskurs bleibt. Eine verlässliche Umsatz- sowie Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2010 sei aufgrund der fortbestehenden konjunkturellen Unsicherheiten und der Entwicklungen auf den Finanzmärkten derzeit zwar nach wie vor schwierig, teilte das Unternehmen mit. Der Konzern erwartet aber für das Geschäftsjahr 2010 auf Basis der guten Zahlen im ersten Halbjahr sowie der positiven Tendenz in den ersten Wochen des dritten Quartals eine Steigerung von Umsatz und Ebit im zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr. 2009 legte der Konzernumsatz um 164 Prozent auf 34 Millionen Euro zu, der Nettogewinn wurde auf 1,7 Millionen Euro mehr als verdreifacht.
BÖRSE ONLINE empfiehlt die Aktie von Bob Mobile nach wie vor zum spekulativen Kauf. Unser Kursziel auf Sicht von zwölf Monaten belassen wir bei 20 Euro. Anleger, die unserer Kaufempfehlung von Anfang Juni zu 12,90 Euro gefolgt sind, bleiben investiert, ziehen den Stoppkurs jedoch deutlich über Einstand auf 14,90 Euro nach. Dieses Absicherungsniveau empfiehlt sich auch für Neueinsteiger.
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