„Print Baby print“ schallt es aus den Handelssälen den Notenbankern entgegen. Gelddrucken scheint die einzige Möglichkeit zu sein, die Kapitalmärkte zu beruhigen – egal ob in Frankfurt, Washington oder Peking. Die deutschen Aktienindizes honorieren die Politik des lockeren Geldes mit einem Rekordstart ins neue Jahr. Doch allmählich nehmen die Inflationssorgen zu. Anleger können sich mit Sachwerten dagegen schützen. Immobilienaktien eignen sich ganz besonders. BÖRSE ONLINE stellt die besten vor.
Bei immer mehr Anlegern rückt die Immobilie in den Mittelpunkt des Interesses. Doch in welcher Form? Immobilienfonds sind durch ihre Liquiditätsprobleme in Misskredit geraten. Direktinvestitionen, zum Beispiel in Wohnungen, bergen hohe Risiken und sind teuer. Zudem fehlt Anlegern häufig die detaillierte Marktkenntnis. Mit der Investition in ein oder wenige Objekte entstehen Klumpenrisiken, und die Wiederveräußerung gestaltet sich nicht selten schwierig. Beim Kauf von Immobilien werden zwischen drei und vier Prozent Grunderwerbssteuer, Maklergebühren um fünf Prozent und Notarhonorare fällig.
Das alles kann man umgehen, wenn man in Aktien von Immobilienunternehmen investiert. Gemessen an ihrem Substanzwert oder Net Asset Value (NAV) – das ist das Immobilienvermögen abzüglich der Schulden – sind deutsche Immobilien-Aktien so günstig wie lange nicht. Im Durchschnitt liegt das Kursniveau aktuell rund ein Viertel unter dem NAV. Das ist ein Zeichen für extreme Risikoscheu und das mangelnde Vertrauen in die „richtige“ Wertermittlung der Immobilen.
Für den findigen Investor eröffnen sich in dieser Situation lukrative Anlage-Chancen. Es kommt nur auf die richtige Auswahl an. Die wichtigsten Faktoren sind hierbei
- die Verschuldung,
- die Fälligkeit der Kredite,
- die Höhe der Mieteinnahmen im Verhältnis zur Zinslast,
- der NAV im Verhältnis zum Aktienkurs,
- das operative Ergebnis
- und die Dividendenrendite.
BÖRSE ONLINE stellt fünf besonders aussichtsreiche Titel vor:
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