Der sinkende Gasabsatz macht Deutschlands größtem Energiekonzern zu schaffen. Umsatz und Gewinn gehen noch stärker zurück, als von Analysten erwartet. Und auch der Ausblick ist mau. Die Aktien fällt.
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E.ON hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Rückgang des Umsatzes und des operativen Gewinns verzeichnet. Die Erlöse seien unter anderem wegen eines gesunkenen Gasabsatzes und niedrigerer Preise um sechs Prozent auf 81,8 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mit. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging um zwei Prozent auf 9,6 Milliarden Euro zurück.
Damit lag E.ON unter den Erwartungen der Analysten, die im Durchschnitt Erlöse von 82,9 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ebit von 9,9 Milliarden Euro erwartet hatten.Für 2009 will der Versorger wie für 2008 eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie bezahlen. Die Aktie reagierte vorbörslich mit Verlusten. Die Titel fielen um 1,4 Prozent.
Auch für das laufende Geschäftsjahr äußerte sich der Konzern zurückhaltend. Das bereinigte Ebit werde um null bis drei Prozent über dem Vorjahreswert liegen und der bereinigte Konzernüberschuss auf Vorjahrsniveau.
Für 2011 blieb E.ON eine konkrete Prognose komplett schuldig. Ein verlässlicher Ausblick sei aufgrund von "Ungewissheiten hinsichtlich der wirtschaftlichen, währungsbezogenen, regulatorischen, technischen und wettbewerbsbezogenen Entwicklung" derzeit nicht möglich.
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