Die
Fraport AG hat im Jahr 2011 so viele Passagiere gezählt wie nie zuvor. Insgesamt
landeten an Deutschlands größtem Flughafen und den Fraport-Auslandsflughäfen in Antalya (Türkei), Lima (Peru) sowie Varna und Burgas (Bulgarien) 96,6 Millionen Fluggäste, gut neun
Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Frankfurt legte die Zahl der Passagiere um 6,5 Prozent auf 56,4 Millionen zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.
Am Frankfurter Flughafen wurden im vergangenen Jahr 2,2 Millionen Tonnen Fracht und Luftpost abgefertigt, ein Rückgang um knapp rund drei Prozent. Konzernweit kam
Fraport auf 2,5 Millionen Tonnen, rund zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Dabei machte sich die schwächere Konjunktur bemerkbar. Die Frachtentwicklung gilt als Frühindikator für die Wirtschaftsentwicklung. Sinkt das Frachtaufkommen, steht meist ein Wirtschaftsabschwung bevor.
Für das laufende Jahr hatte Fraport-Chef Schulte bereits am Mittwoch die Wachstumshoffnungen für Deutschlands größten Flughafen gedämpft. Angesichts der unsicheren Wirtschaftsentwicklung dürfte die Zahl der Fluggäste trotz der zusätzlichen neuen Landebahn voraussichtlich nur um vier Prozent steigen, hatte der Manager auf einer Analystenkonferenz in New York angekündigt. Der Umsatz soll dennoch über die für 2011 geplanten gut 2,3 Milliarden Euro hinaus zulegen. Beim Konzerngewinn will das Unternehmen wieder das Niveau des Vorjahres erreichen. Die Konzernbilanz legt
Fraport am 8. März vor.
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