Während der Finanzkrise hat sich die Mittelstandsholding wacker geschlagen. Im neuen Geschäftsjahr setzt das Management wieder auf Wachstum.
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Einen Umsatzanstieg auf 290 bis 320 Millionen Euro stellt die auf den Maschinenbau fokussierte Mittelstandsholding Gesco in Aussicht. Der Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter soll zwischen neun und elf Millionen Euro erreichen. Das wären 2,98 bis 3,64 Euro je Aktie. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2009/10 setzte Gesco 277,7 Millionen Euro um und verdiente 2,95 Euro je Anteilschein.
Der Ergebnisausblick des Managements liegt unter den Erwartungen von Analysten. Diese rechnen nach Angaben des Informationsdienstes Reuters im Schnitt mit vier Euro Gewinn je Aktie. Dennoch präsentiert sich die Aktie heute weitgehend stabil.
Die Monate Januar bis März der Tochtergesellschaften brachten nach Angaben des Unternehmens eine kräftige Belebung der Geschäftstätigkeit. Der Auftragseingang ragte mit 87,8 Millionen Euro um 43 Prozent über den Wert des Vorjahresquartals hinaus, während der Umsatz mit 76,8 Millionen Euro um 4,3 Prozent vorankam.
„Auch wenn weiter konjunkturelle Risiken bestehen, sind derzeit die Zeichen für einen Aufschwung doch mit Händen zu greifen“, glaubt Vorstandschef Hans-Gert Mayrose. Man habe zwar kräftig Kosten gesenkt, sich aber nicht „kaputtgespart“. Der SDAX-Titel hat sich im laufenden Jahr weiter aufwärts bewegt. Angesichts der günstigen Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2011 von unter zehn hat das Dividendenpapier noch Luft nach oben.
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