Europas größter Autobauer
Volkswagen sieht sich nach einem Absatzschub im November auf der Zielgeraden, 2011 erstmals mehr als acht Millionen Fahrzeuge auszuliefern. Von Januar bis November verkaufte der Wolfsburger Konzern von den Marken
VW, Audi, Seat und Skoda 7,51 Millionen Autos, knapp 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
VW sei damit schneller gewachsen als der Weltmarkt,
Der Wolfsburger Konzern will bis 2018 weltgrößter Autohersteller werden - und
Toyota sowie
General Motors hinter sich lassen. Experten halten es für möglich, dass der Konzern sein Ziel schon früher erreicht.
Im November rollten mit 711.400 Pkw und Nutzfahrzeugen (ohne die Marken
MAN und Scania) 15 Prozent mehr Autos zu den Kunden. "Das Ziel von erstmals acht Millionen Auslieferungen in einem Jahr ist in greifbarer Nähe", sagte Vertriebsvorstand Christian Klingler. Das kommende Jahr werde anspruchsvoll, vor allem auf den europäischen Märkten nähmen die Risiken zu.
Per November kletterten die Fahrzeug-Auslieferungen in Europa um elf Prozent, in der Region Nordamerika wurden 21 Prozent mehr Autos verkauft. In Südamerika wurden knapp sieben Prozent mehr Fahrzeuge in Kundenhand übergeben. In der Boomregion Asien/Pazifik lieferte
VW 18 Prozent mehr Fahrzeuge aus.
Gegen den allgemeinen Trend legte die Zahl der Pkw-Neuzulassungen bei
Volkswagen zu. Mit einem Anstieg von 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr setzt sich
VW von der Masse ab. In der Europäischen Union seien die Zulassungen um 3,5 Prozent gesunken.
Die höchsten Zuwächse erzielten der Wolfburger Konzern mit Marken wie Polo, Golf und Passat in Zentral- und Osteuropa. Dort lieferte
VW von Januar bis November 195.800 Autos aus, 47,5 Prozent mehr als im vorigen Jahr. In Russland verdoppelte die Marke ihre Verkäufe auf 104.200 Fahrzeuge. Erfreulich lief es für
VW aber auch im schwierigen Markt Nordamerika - die Auslieferungen stiegen dort bis November um 22,5 Prozent auf 448.500.
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