Abgasfrei und besonders sparsam soll er sein.
Volkswagen will das Konzeptauto in den kommenden Wochen vorstellen. Der Konzern räumt jedoch ein, dass die Einsatzmöglichkeiten begrenzt sind.
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Volkswagen arbeitet an einem abgasfreien und besonders sparsamen Elektroeinsitzer. Der Autobauer plane außerdem, Käufern seiner Elektroautos ein "Energiepaket" anzubieten, sagte Jürgen Leohold, Leiter der VW-Konzernforschung, im Interview der Financial Times. Dieses solle auch den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Quellen umfassen. Das Konzeptauto soll in den kommenden Wochen vorgestellt werden.
Kampf um die Branchenspitze
Im Vergleich zu den Rivalen aus Asien und zum US-Konzern
General Motors hinken deutsche Autobauer mit serienreifen Elektroautos hinterher. Auch wenn reine Elektroautos noch über viele Jahre Nischenprodukte bleiben werden, kann es sich
VW auf dem Weg an die Weltspitze offensichtlich nicht mehr leisten, der Konkurrenz das Feld zu überlassen. Nissan und Mitsubishi haben bereits kleine Elektroautos auf dem Markt. Der Chevrolet Volt, den
GM in den USA bereits verkauft, kommt demnächst als Opel Ampera auch auf den deutschen Markt.
Für 2013 haben
Daimler und
Volkswagen die Markteinführung neuer Elektroautos angekündigt. Sie greifen dabei allerdings auf bestehende Modelle, den Golf und die B-Klasse, zurück.
BMW entwickelt dagegen vollkommen neue E-Autos.
VW will im September auf der Frankfurter Automesse IAA den neuen Kleinstwagen Up vorstellen, allerdings zunächst mit Benzinmotor. Konzernchef Martin Winterkorn hat das Ziel gesteckt, bis 2018 drei Prozent des Konzernumsatzes durch Elektrofahrzeuge zu erwirtschaften. Bis dahin will
VW auch der weltgrößte Autobauer sein.
Leohold sagte, das neue Auto werde "noch besser" als das Konzept XL1, das
VW im Frühjahr in Dubai präsentiert hatte. Der Diesel-Elektro-Hybrid verbraucht weniger als einen Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer.
Einsatz als Pendlerfahrzeug
Leohold zufolge sind die Einsatzmöglichkeiten des Einsitzers begrenzt, beispielsweise eigne er sich als Pendlerfahrzeug. Für längere Fahrten bevorzugten die meisten Fahrer wohl größere Wagen. Details wie die Reichweite oder Höchstgeschwindigkeit wollte der Manager nicht nennen. Einsitzer sind in der Autoindustrie eine Seltenheit, etwa Nischenprodukte wie der Scooter von Segway, der jedoch in vielen Ländern nicht auf der Straße fahren darf.
Am Freitag hatte
VW mitgeteilt, dass man zwischen Januar und Juli 4,75 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert habe. Damit ist der Konzern dem Ziel, an
Toyota und
General Motors vorbeizuziehen, ein Stück näher gekommen.
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