Dabei hat BASF-Vorstand Michael Heinz die Felder Wasserchemie, Spezialschmierstoffe, Bergbauchemikalien sowie Farb- und Lackzusatzstoffe im Blick. "Auch im Geschäft mit Vorprodukten für die Ernährungs- und Gesundheitsindustrie sind wir trotz der Cognis-Übernahme noch nicht dort, wo wir sein wollen", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Der 47-jährige war im vergangenen Jahr in den Konzern-Vorstand aufgerückt und leitet dort unter anderem die wichtige Sparte Performance Products.
BASF-Chef Kurt Bock hatte dem Konzern Ende November neue Langfristziele vorgegeben, die für den Umsatz im Jahr 2020 einen Anstieg auf 115 Milliarden Euro vorsehen verglichen mit 63,9 Milliarden Euro im Jahr 2010. Beim operatives Ergebnis (Ebitda) will
BASF dann 23 Milliarden Euro erreichen - 2010 waren es 11,1 Milliarden. "Das Segment Performance Products wird einen maßgeblichen Beitrag zu den Strategiezielen leisten", sagte Heinz. Der Umsatzanteil der Sparte müsse steigen, wenn das Ziel geschafft werden solle, den Beitrag von maßgeschneiderten Produkten und Systemlösungen von derzeit 60 auf künftig 70 Prozent zu erhöhen. Allein im Geschäft mit Produkten für die Wasseraufbereitung gebe es künftig "mehr als 800 Millionen Euro Umsatzpotenzial für die
BASF."
Die Sparte Performance Products kam 2010 gemessen am Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf eine Rendite von rund 17 Prozent. "Mittelfristig wollen wir diese Marge auf 20 Prozent steigern", sagte Heinz.
Empfehlen