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Profitabilität BASF traut sich bei der Marge viel zu

[10:10, 12.01.12]


Die Ludwigshafener wollen ihre Geschäfte mit maßgeschneiderten Chemieprodukten in den kommenden Jahren kräftig ausbauen. Auch Zukäufe stehen weiterhin auf der Agenda.


BASF N
Intraday3 Monate6 Monate1 Jahr3 Jahre
beobachten
Risiko
mittel
WKN
BASF11
Börsenwert
49.891,76 Mio €
KGV 12e
10,45
Aktueller Kurs
57,34 €
Kurs Erscheinungstag
57,84 €
Veränd. z. Vortag
0,09 %

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Dabei hat BASF-Vorstand Michael Heinz die Felder Wasserchemie, Spezialschmierstoffe, Bergbauchemikalien sowie Farb- und Lackzusatzstoffe im Blick. "Auch im Geschäft mit Vorprodukten für die Ernährungs- und Gesundheitsindustrie sind wir trotz der Cognis-Übernahme noch nicht dort, wo wir sein wollen", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Der 47-jährige war im vergangenen Jahr in den Konzern-Vorstand aufgerückt und leitet dort unter anderem die wichtige Sparte Performance Products.

BASF-Chef Kurt Bock hatte dem Konzern Ende November neue Langfristziele vorgegeben, die für den Umsatz im Jahr 2020 einen Anstieg auf 115 Milliarden Euro vorsehen verglichen mit 63,9 Milliarden Euro im Jahr 2010. Beim operatives Ergebnis (Ebitda) will  BASF dann 23 Milliarden Euro erreichen - 2010 waren es 11,1 Milliarden. "Das Segment Performance Products wird einen maßgeblichen Beitrag zu den Strategiezielen leisten", sagte Heinz. Der Umsatzanteil der Sparte müsse steigen, wenn das Ziel geschafft werden solle, den Beitrag von maßgeschneiderten Produkten und Systemlösungen von derzeit 60 auf künftig 70 Prozent zu erhöhen. Allein im Geschäft mit Produkten für die Wasseraufbereitung gebe es künftig "mehr als 800 Millionen Euro Umsatzpotenzial für die  BASF."

Die Sparte Performance Products kam 2010 gemessen am Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf eine Rendite von rund 17 Prozent. "Mittelfristig wollen wir diese Marge auf 20 Prozent steigern", sagte Heinz.

Übernahmen und organisches Wachstum

Nach Zukäufen schaue sich das Unternehmen permanent um, aber es gebe auch große Chancen für organisches Wachstum, sagte der Sparten-Chef. Der letzte große Milliardenzukauf von  BASF war die Übernahme des Spezialchemiekonzerns Cognis, die Ende 2010 abgeschlossen wurde. Damit rückte  BASF Heinz zufolge auf Platz drei im Geschäft mit Vorprodukten für die Ernährungs- und Gesundheitsbranche vor. Doch das reicht dem weltgrößten Chemiekonzern nicht: "Aber unser Ziel ist es, mit allen Geschäften auf Platz eins oder zwei zu sein", sagte Heinz.

In dem Interview bekräftigte der Manager außerdem, dass  BASF an seinem Geschäft mit Lederchemikalien erst einmal festhalten wolle. "Lederchemikalien bleiben auf Sicht ein Geschäftsbereich der  BASF", sagte Heinz. Der ursprünglich vorgesehene Verkauf des Geschäfts war an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert.


Kursinformationen + Charts

Unternehmen ISIN Aktuell Veränderung Details
BASF N DE000BASF111 57,34 + 0,09 %  Detailinformationen

 

© 2012 Reuters

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