Betriebsergebnis, Umsatz, Nettoliquidität: Alles über den Erwartungen. Allerdings bereitet die Entwicklung der US-Währung dem Luftfahrtkonzern Probleme. An seinem Ausblick rüttelt EADS trotzdem nicht.
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Trotz Verlusten wegen eines ungünstigen Dollarkurses hat der Luftfahrtkonzern EADS seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Der Betriebsgewinn der Airbus-Mutter lag mit 192 Mio. Euro zwar mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr, dennoch verzeichnete der Konzern wegen der Schwäche der US-Währung unter dem Strich ein Minus von 12 Mio. Euro.
Der Geschäftsausblick sieht ein Umsatzplus sowie ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau vor. Die Prognose beruht aber auf einem Verhältnis von einem Euro gleich 1,35 Dollar. Tatsächlich liegt der Kurs aktuell aber bei mehr als 1,40. Ein schwacher Dollar ist seit jeher eine Gefahr für den EADS-Ertrag, weil der Konzern die meisten Einnahmen in Dollar bekommt, aber viele Kosten in Euro entstehen.
Im eigentlichen Geschäft profitierte EADS dagegen vom Aufschwung in der Luftfahrt. Wegen der starken Nachfrage erwägt die Konzernführung sogar, die Produktion des Airbus A320 auszubauen. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 9,85 Mrd. Euro. Das Ergebnis lag deutlich über den Erwartungen der Analysten.
Die Geschäftssparten Passagierflugzeuge, Hubschrauber und Raumfahrt konnten nach Angaben des Konzerns einen Rückgang im Rüstungsbereich aufwiegen. Die Nettoliquidität stieg auf den Rekordwert von 12,2 Mrd. Euro.
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