Der Jahresgewinn der
UBS ist von 7,5 Mrd. im Vorjahr auf 4,23 Mrd. Franken im Jahr 2011 gesunken, teilte die größte Schweizer Bank am Dienstag mit. Im vierten Quartal allein fiel der Reingewinn mit 393 Mio. Franken deutlich geringer aus als ein Jahr zuvor, als er 1,02 Mrd. Franken erreicht hatte.
Die Investmentbanking-Sparte fuhrt im Schlussquartal einen Verlust von 256 Mio. Franken vor Steuern ein. Dem standen 882 Mrd. Franken Gewinn in der Vermögensverwaltung und im Schweizer Geschäft gegenüber. Im zweiten Quartal hatte das Investmentbanking nach dem Handelsskandal in London einen Verlust von 650 Mio. Franken produziert. Das Geschäft mit den Reichen läuft dagegen blendend: Trotz der Krise konnte die
UBS im Wealth Management bei reichen Anlegern 3,1 Mrd. Franken einsammeln.
Die Schweizer Großbank rechnet auch weiter mit schweren Zeiten. Das Schuldendebakel in der Eurozone und das hohe Haushaltsdefizit in den USA werden auch das Ergebnis zum Jahresauftakt belasten, hieß es. Wie schon im vierten Quartal 2011 werde sich dies auf die Kundenaktivität auswirken. Es sei daher nicht mit dem sonst zum Jahresauftakt üblichen starken Geschäft zu rechnen. Sollte sich die Lage weiter verschlechtern, will die
UBS die Kosten weiter senken.
Die Bank reduzierte bereits im vergangenen Jahr die Kosten unter anderem durch den Abbau von Stellen und deutlich gekürzte Boni. Damit konnte der Einbrauch des Geschäfts etwas abgefedert werden.
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