Das Ultimatum hat gewirkt. Der größte deutsche Stahlhersteller verkauft seine Edelstahlsparte Inoxum an den finnischen Wettbewerber Outokumpu. Die Einigung treibt die Aktien des Essener Konzerns in die Höhe.
Der Stahlriese ThyssenKrupp will seine Edelstahlsparte Inoxum mit dem finnischen Konkurrenten Outokumpu zusammenführen. Das bestätigte ThyssenKrupp am Dienstagmorgen in Essen. "Der Vorstand von ThyssenKrupp hat der Transaktion bereits grundsätzlich zugestimmt", hieß es. Außerdem sei eine Einigung mit den Arbeitnehmervertretern erzielt worden.
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"Vereinbart ist der grundsätzliche Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2015." Die gesamte Transaktion bedürfe noch der Zustimmung des Aufsichtsrats, der am Nachmittag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammentreffen wolle.
Die Einigung der Arbeitnehmervertreter mit Outokumpu über den Verkauf der ThyssenKrupp- Edelstahlsparte hat die Aktien des Essener Konzerns in die Höhe getrieben. Die Papiere stiegen am Dienstag in den ersten Minuten um bis zu 5,1 Prozent auf 22,19 Euro und führten die Gewinnerliste im DAX an.
Mit der Einigung dürfte der Deal in trockenen Tüchern sein, sagte ein Händler. Es sei eine gute Nachricht, dass Thyssen nun endlich eine Lösung für seine Edelstahlsparte gefunden habe.
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