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Pfizer verordnet sich Sparkurs

[17:50, 05.04.05]

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Der Pharmagigant  Pfizer stellt sich für 2005 auf einen Durchhänger ein. Vor allem Billigpräparate auf abgelaufene Patente machen zunehmend zu schaffen.

Zwischen 2004 und 2007 ist  Pfizer von Patentabläufen betroffen, die einige der größten Umsatzträger betreffen. Darunter fallen das Antibiotikum Zithromax, das Anti-Depressionsmittel Zoloft und der Blutdrucksenker Norvasc.

Dazu kommt, dass der indische Generikaanbieter Ranbaxy noch in diesem Jahr das Patent auf Lipitor anfechten will. Der Cholsterinsenker war 2004 mit mehr als zehn Milliarden Dollar Umsatz das weltweit meistverkaufte Medikament.

Branchenexperten rechnen Ranbaxy zwar nur geringe Chancen aus, die Vorherrschaft von Lipitor zu brechen. Trotzdem könnte sich das juristische Scharmützel angesichts der zurzeit negativen Stimmung, den die Investoren dem Healthcare-Sektor entgegen bringen, den Kurs belasten.

Die größten Umsatzeinbußen drohen 2004 jedoch den beiden Schmerzmitteln Celebrex und Bextra. Beide gehören derselben Klasse der Cox-2-Inhibitoren wie das Rheumamittel Vioxx von Merck. Der musste Vioxx im September wegen erhöhten Herzinfarktrisikos vom Markt nehmen. Die US-Gesundheitsbehörde FDA will die gesamte Medikamentenklasse einer Untersuchung auf Nebenwirkungen unterziehen.

Teil 2: Wie  Pfizer auf diese Entwicklung reagiert. Ist die Aktie jetzt wieder ein KAUF?

© 2005 boerse-online.de


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