Der amerikanische Autohersteller, der mit Staatshilfen vor dem Aus bewahrt worden ist, hat ordentlich aufgeholt und wird in seiner Bilanz einen üppigen Gewinn vorweisen. Problem ist nach wie vor die europäische Tochter Opel.
Der US-Autobauer
General Motors (
GM) soll wieder glänzende Geschäfte machen. Laut dem "Wall Street Journal" wird der Mutterkonzern von Opel für das vergangene Jahr einen Gewinn von rund 8 Mrd. US-Dollar ausweisen, wenn er am 16. Februar die Bilanz veröffentlicht.
General Motors
Veränd. z. Vortag
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Das wäre ein Rekordergebnis in der mehr als 100-jährigen Unternehmensgeschichte, schrieb die Zeitung in ihrer Online-Ausgabe unter Verweis auf Personen, die die Zahlen gesehen hätten. Zudem nähere sich der Autohersteller, der vor rund drei Jahren vor dem Aus gestanden hatte, dem Ziel der 10-Milliarden-Marke.
Die US-Autoindustrie - vor allem
GM und Chrysler - waren im Zuge der Finanzkrise schwer in die Bredouille geraten.
General Motors drohte vor drei Jahren das Aus. Die US-Regierung stützte
GM und andere Konzerne mit Milliarden. Zugleich verordneten sich die Unternehmen umfassende Sanierungsprogramme. Für
GM geht es seit der Sanierung stetig nach oben. Der Konzern präsentiert sich zurzeit in seiner besten Form seit etlichen Jahren. Der Absatz legt weiter zu, die neuen Modelle gewinnen Marktanteile. Die Nachfrage in den USA und in Asien dürfte auch 2012 wachsen. Analysten sagen einen deutlichen Anstieg für 2012 voraus.
Dass der Konzern seinen Gewinn im vergangenen Jahr fast habe verdoppeln können, lag dem Bericht zufolge unter anderem an den starken Verkäufen in China und dem hohen Gewinnbeitrag aus Nordamerika. Auf dem Heimatmarkt habe der US-Autobauer die Kosten stark gesenkt und zuletzt merklich höhere Preise erzielt. Das Europa-Geschäft mit den Marken Opel und Vauxhall dürfte dagegen weiter verlustreich geblieben sein.
Der Konzern strebt eine höhere Rentabilität an. Die Marge solle von derzeit rund sechs Prozent auf zehn Prozent steigen, sagte Finanzvorstand Daniel Ammann zuletzt. Dafür nimmt
GM auch einen Rückgang bei den Verkaufszahlen und damit beim Marktanteil in Nordamerika in Kauf.
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