Cisco Systems erntet die Früchte eines eisernen Sparkurses. Der weltgrößte Netzwerkausrüster steigerte im abgelaufenen Quartal nach Angaben vom Mittwochabend sowohl den Umsatz als auch den Gewinn unerwartet deutlich. Außerdem legte der Konzern im Gegensatz zu vielen Rivalen wie Juniper Networks eine optimistische Geschäftsprognose vor und stockte seine Dividende um ein Drittel auf.
Im abgelaufenen Quartal zog der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp elf Prozent auf 11,5 Mrd. Dollar an. Analysten hatten im Schnitt mit 11,23 Mrd. Dollar gerechnet. Ohne Sonderposten verbuchte der Konzern einen Gewinn von 47 Cent je Aktie und lag auch hier über den Prognosen von 43 Cent. Netto verdiente Cisco 2,2 Mrd. Dollar nach 1,5 Mrd. Dollar im Vorjahr. Hier zahlte sich aus, dass Konzernchef John Chambers vor rund einem Jahr ein Sparprogramm im Volumen von einer Mrd. Dollar aufgelegt und zwischenzeitlich auch erreicht hat. Hierzu trennte sich Cisco von Tausenden Mitarbeitern.
Der Konzern hat sich vorgenommen, den Umsatz in seinem aktuellen dritten Geschäftsquartal um fünf bis sieben Prozent zu steigern. Chambers kündigte an, dass Cisco in diesem Jahr auch wieder Übernahmen anpeile und hierzu bereits einen Kapitalpuffer aufgebaut habe. Cisco-Aktien gaben trotz der guten Zahlen im außerbörslichen Handel etwas nach.
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