Amazons Kindle-Lesegeräte und -tablets, die in technologischer Hinsicht nicht an das iPad heranreichen, sind aufgrund des umfangreichen Amazon-Angebots an Büchern, Musik, Filmen oder Speicherplatz auf den Amazon-Servern ein Renner. Der mächtige Onlinehändler bietet zudem eine Plattform für große und kleine Verleger und verlegt selbst Bücher. Ende vergangenen Jahres gab es Gerüchte, dass
Amazon ein eigenes Smartphone entwickelt, um auch auf diesem Feld gegen Apple und
Google anzutreten.
Zuletzt hat sich der Konkurrenzkampf zwischen
Amazon und
Apple verschärft. Mit Apples Einstieg in den Lehrbuchmarkt zielt der Konzern auf Amazons Vormachtstellung im Vertrieb digitaler Bücher und Lesegeräte. Der kalifornische Technologiekonzern kommt mit seiner iBooks-Anwendung und dem darin enthaltenen iBook-Store bislang aber nicht gegen den mit Büchern groß gewordenen Onlinehändler an.
Apple stellte vor rund zwei Wochen eine neue Software vor, mit der sich elektronische Bücher erstellen lassen. Außerdem erleichtert der Elektronikkonzern das Herunterladen und Lesen von Büchern in seiner elektronischen Buchhandlung. Dabei hat Apple es vor allem auf Schulbücher abgesehen. Es gelte, das traditionelle Lehrbuch neu zu erfinden, sagte Marketingchef Philip Schiller bei einer Präsentation im Guggenheim-Museum New York.
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