Wenn der legendäre Investor bei einem Konzern einsteigt, schaut die Börse genau hin. Warren Buffett kauft 5,4 Prozent vom IT-Urgestein - und ändert seine Strategie. Bisher ließ er die Finger von Technologie-Firmen.
IBM
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Der 81-Jährige hatte in den 1960er-Jahren die kleine Textilfirma Berkshire Hathaway übernommen und sie mit klugen Investitionen zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt ausgebaut. Dennoch ist sein Lebensstil bescheiden. Er ist deshalb für unzählige Anleger in aller Welt eine Kultfigur. Sein fast untrüglicher Sinn fürs Geldverdienen hat ihm den Spitznamen "Orakel von Omaha" eingebracht.
Nach Bekanntwerden des Buffett-Investments stieg die IBM-Aktie vorbörslich um ein Prozent. Der Konzern ist an der Börse insgesamt mehr als 220 Mrd. Dollar wert und zählt damit zusammen mit
Apple und
Microsoft zu den wertvollsten Technologieunternehmen der Welt.
Kein Interesse an europäischen Banken
Buffett kaufte nach eigenen Angaben seit März rund 64 Millionen IBM-Aktien. Damit habe er sein vorläufiges Ziel erreicht, sagte er. Er werde aber weiter zukaufen, wenn sich die IBM-Aktie wieder verbillige. Seit März hat der IBM-Kurs gegen den Trend in New York 17 Prozent zugelegt.
Europäische Banken hat die Investmentlegende nicht auf dem Zettel: Er habe derzeit kein Interesse an dieser Branche und verstehe nicht genug von den Geldinstituten auf dem Kontinent, um Geld darauf zu setzen, sagte Buffett. Der Milliardär wird immer als einer der ersten genannt, wenn es wegen einer strengeren Regulierung oder der Schuldenkrise um einen erhöhten Kapitalbedarf der europäischen Geldhäuser geht.
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