Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat nach einem Ergebniseinbruch seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr eingestampft. Das maue TV-Geschäft und die schwache Konjunktur ließen das Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten um 86 Prozent zusammenschmelzen. Im gesamten Geschäftsjahr werde die Gewinnprognose daher auf Null gekürzt, teilte der Konzern am Mittwoch nach Börsenschluss in Tokio mit. Bislang war Sharp von 85 Mrd. Yen (854 Mio. Euro) Betriebsgewinn im bis März laufenden Geschäftsjahr ausgegangen. Unter dem Strich werde voraussichtlich ein Verlust von umgerechnet 2,9 Mrd. Euro in den Büchern stehen.
Zugleich teilte Sharp mit, die Produktion von großen TV-Bildschirmen runterzufahren. Stattdessen will der Konkurrent von Samsung und LG Electronics sich stärker auf kleinere Bildschirme konzentrieren, die etwa bei Tablet-PCs und Smartphones eingesetzt werden.
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