Das florierende Filmgeschäft hat die Bilanz des US-Medienriesen Time Warner gerettet. Im vierten Quartal stieg der Überschuss minimal auf 773 Mio. Dollar und der Umsatz um fünf Prozent auf 8,2 Mrd. Dollar, wie der New Yorker Konzern am Mittwoch mitteilte. Großen Anteil daran habe das traditionsreiche Hollywood-Filmstudio Warner Brothers. Dort legten die Erlöse um sieben Prozent auf 3,9 Mrd. Dollar zu. Der Konzern profitierte dabei vom internationalen Erfolg des Kinofilms "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes".
Auch im Kabelnetzgeschäft lief es gut für den Rivalen von
Walt Disney. Die Werbeeinahmen erhöhten sich in der Sparte um zwei Prozent. Die Abopreise für gebührenpflichtige TV-Sender wie HBO verbesserten sich um fünf Prozent auf 3,5 Mrd. Dollar. Zu Time Warner gehören auch das "Time"-Magazin und der Sender CNN.
Im vorbörslichen Handel legten die Time-Warner-Aktien um fünf Prozent zu. Das Dividendenpaper profitierte von der Ankündigung des Unternehmens, Aktien im Wert von vier Mrd. Dollar zurückzukaufen und die Dividende um elf Prozent anzuheben.
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