Seit gestern verkauft Wal-Mart das iPhone von Apple in 2500 US-Geschäften. Damit baut der weltgrößte Einzelhändler sein Geschäft mit Elektronikartikeln aus. Von der Rezession sollte er weiter profitieren.
Wal-Mart Stores
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Risiko
hoch
WKN
860853
Aktueller Kurs
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Kurs Erscheinungstag
39,50 €
Veränd. z. Vortag
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Nachdem es die Spatzen bereits von den Dächern pfiffen, hat Wal-Mart am Freitag bestätigt: Ab sofort wird der weltgrößte Einzelhändler Apple’s iPhone in den USA vertreiben. Handys mit acht Gigabyte-Speicher und einem Zwei-Jahres-Vertrag der Telecomfirma AT & T kosten 197 Dollar, mit 16 Gigabyte-Speicher 297 Dollar.
Bislang hat Apple die Geräte nur in eigenen Läden oder gemeinsam mit AT & T oder dem Elektronikhändler Best Buy verkauft. Durch die Kooperation mit Wal-Mart erschließt Apple nun den Massenmarkt. Der weltgrößte Einzelhändler hat in den vergangenen Quartalen das Geschäft mit Elektronikartikeln wie Flachbildschirmfernsehern von Sony oder Notebooks von Dell ausgebaut.
Wal-Mart konzentriert sich hauptsächlich auf preisgünstige Produkte und profitiert so von der Rezession in den USA. Der Konzern ist damit einer der ganz wenigen Einzelhändler, bei dem es gut läuft. Laut Schätzung des Branchenverbandes International Council of Shopping Centers sind die Einzelhandelsumsätze im Zeitraum November und Dezember um zwei Prozent gesunken. Das ist der stärkste Rückgang seit dem Beginn der Umfrage im Jahr 1969. Nach Schätzung von Experten wird die Branche im kommenden Jahr 12000 Läden schließen. In diesem Umfeld sollte Wal-Mart weiter Marktanteile gewinnen. Wir bekräftigen unsere Kaufempfehlung für den Dow-Titel.
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