Nach den letzten Qualifikationsspielen stehen die 32 Teilnehmer der Fußball-WM-Endrunde in Deutschland fest. Bis zuletzt fieberten nicht nur die Fans sondern auch die Ausrüster der Teams mit. Schließlich geht es für die großen Drei im Fußball-Geschäft –
Adidas, Nike und
Puma – darum, ihre Marke bei dem Großereignis im kommenden Jahr medienwirksam ins rechte Licht zu rücken.
Ausgerechnet der kleinste der drei Player räumte letztendlich auf ganzer Linie ab:
Puma rüstet elf der 32 Mannschaften aus, also mehr als ein Drittel. Die Herzogenauracher profitieren davon, dass sie ihren Fokus auf afrikanische Länder gelegt haben. Mit der Elfenbeinküste, Togo, Ghana und Tunesien laufen gleich vier Teams des schwarzen Kontinents mit dem Raubtier auf der Brust auf.
Mit Italien und der Tschechischen Republik haben die Franken aber auch zwei europäische Top-Teams an der Angel. Die weiteren, von
Puma ausgerüsteten Teams lauten: Paraguay, Saudi-Arabien, Iran und Polen. Ebenso dazu zählt die Schweizer Elf, die sich in einem wahren Fußball-Krimi gegen die Türkei durchgesetzt hat.
Adidas hingegen kann mit dem Ergebnis kaum zufrieden sein. Nur sechs Team laufen in den drei Streifen auf, Hoffnungsträger wie Griechenland und China schafften den Einzug in die Endrunde nicht. Allerdings, und da hebt sich der Fußball-Weltmarktführer von seinem Erzfeind
Puma klar ab, hat
Adidas die großen und wichtigen Teams Deutschland, Argentinien, Frankreich und Spanien unter Vertrag.
Diese vier Teams gelten allesamt als Mitfavoriten auf den Titel und könnten daher sehr weit kommen. Darüberhinaus stellt
Adidas für Japan und die Exoten aus Trinidad-Tobago Shirts und Hosen. Zudem treten bei der WM mehr als 200 Spieler mit Adidas-Schuhen an. Beim Schuhwerk gelten im Gegensatz zum Dress viele Individualverträge. Beispiel David Beckham: Der englische Nationalspieler trägt zwar wie seine Mannschaftskollegen Umbro-Trikots, seine Schuhe hingegen sind von
Adidas.