Für viele steht diese Zahl für Größenwahn und maßlosen Glauben an die Macht des Geldes: die magischen 25 Prozent Eigenkapitalrendite, die die
Deutsche Bank jahrelang verfolgte. Ihr Chef hält sie nun für bald wieder erreichbar.
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Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann rechnet mit einer raschen Rückkehr des Sektors zu hohen Eigenkapitalrenditen. "Ich wäre nicht überrascht, wenn einige schon im ersten Quartal wieder Renditen von über 20 Prozent erreichen", sagte Ackermann dem "Handelsblatt". Auch 25 Prozent hält der Schweizer künftig wieder für realistisch.
In den Boomjahren hatten Banken ihre Renditeziele immer weiter nach oben geschraubt. Dies gilt als eine der Ursachen für die Finanzkrise. Das Management der
Deutschen Bank selbst hatte sich eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent vor Steuern zum Ziel gesetzt - was ihm heftige Kritik für vermeintliche Maßlosigkeit und Größenwahn eingebracht hatte.
Im Zuge der Krise verlangt der Markt von den Instituten deutlich höhere Eigenkapitalquoten, was das Erwirtschaften höherer Renditen erschwert. Zudem ist zu erwarten, dass die Banken sich in den kommenden Jahren zwangsläufig von riskanten Produkten und Geschäftsfeldern abwenden und wieder auf das klassische Bankgeschäft konzentrieren werden, das allerdings deutlich weniger Marge abwirft.
Ackermann sagte dem "Handelsblatt", die
Deutsche Bank habe auch im Februar von einer guten Geschäftsentwicklung profitiert, nachdem schon im Januar Erträge von 2,8 Mrd. Euro aufgelaufen waren. "Der Februar hat diese Entwicklung in der Tendenz bestätigt."
Die Aussagen stützten die Aktien des Instituts am Montag: Die Papiere notierten gut ein Prozent über ihrem Freitagsschluss bei 19 Euro, nachdem sie in der Vorwoche fast zehn Prozent eingebüßt hatten.
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