Der Konzern rechne nunmehr mit einem Umsatz von 690 bis 710 Millionen Euro und einen Betriebsgewinn von 90 bis 95 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Darin sei die geplante Übernahme des Zylinderkopf- und Abgasdichtungsgeschäfts der Freudenberg-Gruppe noch nicht enthalten, die ab dem vierten Quartal anteilig zehn Millionen Euro zum Konzernumsatz beisteuern werde.
Nach der erst im Mai angehobenen Prognose hatte das auf Dichtungen, Hitzeschilde und Kunststoffteile spezialisierte Unternehmen aus Dettingen an der Ems nach einem starken Jahresauftakt für das Gesamtjahr 637 bis 655 Millionen beim Umsatz und 76 bis 79 Millionen beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Aussicht gestellt.
Von April bis Juni steigerte
ElringKlinger seine Erlöse binnen Jahresfrist um 45 Prozent auf 201 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Das operative Ergebnis verdoppelte sich sogar auf 31,6 Millionen Euro - und dies obwohl der Konzern in diesem Zeitraum negative Währungseffekte von 2,7 Millionen Euro wegstecken musste. Den im Vergleich zum Umsatz höheren Gewinnanstieg begründete der Vorstand mit der höheren Nachfrage aus Asien, Südamerika und den USA.
Mit einer operativen Marge zur Jahresmitte von 14,1 Prozent stellte
ElringKlinger erneut zahlreiche seiner Kunden in den Schatten: Kaum ein Autobauer kommt derzeit über eine einstellige Rendite hinaus.
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