Die Preisspanne für die Aktienemission wird auf 21,50 bis 25,50 Euro festgelegt. Das Volumen beträgt damit rund 800 Millionen Euro. Vom 11. bis zum 19 März sollen die Papiere gezeichnet werden können.
Die Aktien des größten Kabelnetzbetreibers der Bundesrepublik, Kabel Deutschland, sollen beim geplanten Börsengang 21,50 bis 25,50 Euro kosten. Die Eigentümer des Unternehmens wollen dabei bis zu 34,5 Millionen Stück verkaufen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dies wäre mehr als ein Drittel der insgesamt 90 Millionen Anteilsscheine. Der Börsengang erreicht damit maximal ein Volumen von knapp 880 Millionen Euro.
Die Aktien sollen voraussichtlich vom 11. bis 19. März angeboten werden. Zunächst geht es dabei um bis zu 30 Millionen Anteilsscheine, im Fall einer hohen Nachfrage können bis zu 4,5
Millionen weitere Aktien verkauft werden, wie Kabel Deutschland erklärte. Alle drei bisherigen Eigentümer, der US-Investor Providence, ein kanadischer Pensionsfonds sowie das Management geben beim Börsengang Anteile ab.
Kabel Deutschland ist mit 8,9 Millionen angeschlossenen Haushalten in 13 Bundesländern der größte Kabelnetzbetreiber in der Bundesrepublik. Neben Fernsehanschlüssen werden auch Internet- und Telefonverbindungen angeboten. Im Geschäftsjahr 2008/2009 machte das Unternehmen einen Umsatz von 1,37 Milliarden und verbuchte 72 Millionen Euro Verlust.
BÖRSE ONLINE meint, der gesamte Konzern ist mit 2,3 Milliarden Euro am oberen Ende der Preisspanne bewertet. Dazu kommen noch einmal Schulden in Höhe von rund drei Milliarden Euro. Das Unternehmen schreibt unterm Strich einen Verlust und bezahlt bislang keine Dividende. Zudem kommen die Aktien ausschließlich aus dem Besitz der Altaktionäre. BÖRSE ONLINE rät deswegen den Titel nicht zu zeichnen.
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