Lange galten Solaraktien als Inbegriff des deutschen Technologiebarometers. Doch seitdem die Branche in der Krise steckt, verlieren sie im Index an Gewicht. Davon können nun andere Werte profitieren, meinen Experten.
Mit der Krise in der Solarindustrie hat auch die goldene Ära der Solarwerte ein jähes Ende gefunden. Weil die Kurse deutlich einbrachen oder Unternehmen übernommen wurden, mussten sich zuletzt immer mehr Titel aus dem TecDAX verabschieden. Was für die
einst erfolgsverwöhnte Branche eine bittere Erfahrung ist, könnte dem Technologieindex nun zu neuem Schwung verhelfen. "Er befreit sich zusehends von einer Last, die ihn in den vergangenen Jahren vor allem gegenüber dem MDAX ausgebremst hat", sagte Frank Hansen, Fachmann für Klein- und Mittelwerte bei
Allianz Global Investors (AGI). Auch nach Einschätzung von Björn Glück, Portfoliomanager bei Lupus Alpha, könnte der TecDAX von seiner inzwischen ausgeglicheneren Zusammensetzung in diesem Jahr durchaus profitieren.
Lange Zeit waren Solaraktien wie
Q-Cells,
Solarworld oder
Conergy der Inbegriff für das deutsche Technologiebarometer. Lag ihr Gewicht im TecDAX Mitte 2007 laut Experten noch bei über 30 Prozent, ist ihr Anteil inzwischen unter zehn Prozent gerutscht.
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