Es kam, wie es kommen musste: Ende Januar und Anfang Februar testete
Q-Cells wieder einmal die sehr wichtige Unterstützung zwischen 9,51 und 9,86 Euro. In der Chartanalyse vom 26. Januar
Absturz in die Einstelligkeit
hatte BÖRSE ONLINE auf einen unmittelbar bevorstehenden Impuls hingewiesen. Grundsätzlich bestand zwar noch die Hoffnung, dass es wie bereits im März, August und Dezember vergangenen Jahres zu einer Erholungsbewegung kommen würde. Doch der empfohlene Stop-Buy-Auftrag bei 10,55 Euro kam nicht zur Entfaltung. Dafür entwickelt sich das favorisierte bearishe Trading-Szenario sehr gut.
Wie erwartet kam es nach dem Durchbruch unter das Tagestief vom 9. März 2009 bei 9,51 Euro am vergangenen Freitag zu einem dynamischen Abverkauf. Spekulative Anleger dürften in das empfohlene Knock-out-Bear-Papier (WKN: TB80MU) zu rund 3,80 Euro eingestiegen sein. Derzeit wechselt das Hebelpapier für rund 5,34 Euro den Besitzer, ein satter Gewinne von 40 Prozent innerhalb von zwei Handelstagen.
Unter dem Strich wurden damit alle wichtigen Unterstützungen nach unten hin aufgelöst. Wie weit der dynamische Abwärtsimpuls reicht, lässt sich daher nur schwer bestimmen. Mit Hilfe der Paralleltechnik lässt sich aber eine hilfsweise fallende Trendlinie einzeichnen, die derzeit bei rund sieben Euro verläuft. Anleger, die im Turbo-Bear investiert sind, lassen die Gewinne zunächst laufen und ziehen den Stoppkurs mindestens bis auf Einstandsniveau nach.

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