Nach vorläufigen Zahlen kletterte der Umsatz 2011 binnen Jahresfrist um gut drei Viertel auf 527 Millionen Dollar, teilte das Unternehmen aus Kirchheim/Teck am Montag mit. Allein im Schlussquartal habe der Umsatz 172 Millionen Dollar erreicht. Damit übertrifft Dialog die am 25. Oktober 2011 genannte Umsatzprognose von 150 bis 157 Millionen US-Dollar.
Dialog ist auf die Entwicklung von Energiesteuerungs- und Audio-Chips spezialisiert, die Produkte werden unter anderem in Apples populärem iPhone eingesetzt. Im vergangenen Weihnachtsgeschäft waren Smartphones der große Renner. Einer Studie des Branchenverbands Bitkom zufolge lag unter jedem sechsten deutschen Christbaum zum Fest ein internetfähiges Handy.
Allerdings standen die Margen von Dialog aufgrund eines höherwertigen Produktmix und steigender Materialkosten zuletzt unter Druck, wie die Firma mitteilte. Konkrete Zahlen nannte Dialog nicht. „Während diese Rahmenbedingungen derzeit anhalten glauben wir unverändert an eine Stabilisierung der Bruttomarge in den kommenden Monaten und eine schrittweise Verbesserung in der zweiten Hälfte des Jahres aufgrund verbesserter Marktbedingungen in der Lieferkette“, gab das Management bekannt. Den Jahresabschluss für 2011 will Dialog am 22. Februar vorlegen.
An der Börse werden die frischen Zahlen zunächst gut aufgenommen. Dialog-Aktien legen zu Handelsbeginn rund drei Prozent zu und stehen bei 14,50 Euro. Damit rückt zugleich auch wieder das Sechs-Monats-Hoch bei 15,52 Euro in Reichweite.
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