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Volkswagen Elektro-Ära startet in China

[08:40, 12.03.10]

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In Fernost bricht eine neue Zeit an: Die Wolfsburger wollen extra für den chinesischen Markt ein Elektroauto bauen - und damit seinen Rückstand bei elektronischen Antrieben wettmachen. Zudem lockt Peking mit hohen Subventionen.


Volkswagen Vz
Intraday3 Monate6 Monate1 Jahr3 Jahre
WKN
766403
Börsenwert
19.796,11 Mio €
KGV 12e
8,62
Aktueller Kurs
140,70 €
Veränd. z. Vortag
-2,70 %

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Volkswagen setzt beim Start ins Elektrozeitalter voll auf den Zukunftsmarkt China. In spätestens drei Jahren will Europas größter Autobauer ein strombetriebenes Serienfahrzeug in dem Land bauen, erfuhr die FTD aus dem Topmanagement. Bereits Ende April wird  VW die Elektroversion des speziell für China gefertigten Modells Lavida auf der Motorshow in Peking vorstellen. Der Elektro-Lavida basiert auf dem Golf.

Mit dem ambitionierten Vorstoß will  Volkswagen seinen Rückstand bei Elektroantrieben wettmachen. Bislang liegen die Niedersachsen zum Beispiel bei Hybridautos, die E-Antrieb und Verbrennungsmotor kombinieren, deutlich hinter der Konkurrenz zurück. Während der Rivale  Toyota längst mit Hybriden auf dem Markt ist, folgt  VW erst im Laufe dieses Jahres mit einem Mischantrieb.

Dass  VW mit dem E-Auto ausgerechnet in China auf den Markt strebt, hat gleich mehrere Gründe: Das ostasiatische Land zählt bei der Elektromobilität zu den wichtigsten globalen Boommärkten. Zudem fördert Peking den Kauf jedes strombetriebenen Wagens mit umgerechnet 6000 Euro; dieser Zuschuss deckt einen guten Teil der Mehrkosten ab, die der Elektroantrieb verursacht. Schließlich kommt den Wolfsburgern ihre schon jetzt starke Position in China zugute.

Mit 1,4 Millionen verkauften Fahrzeugen - von 6,3 Millionen insgesamt - war das Land 2009 nach Europa der wichtigste Absatzmarkt. Konzernchef Martin Winterkorn kündigte am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz an, mittelfristig mehr als zwei Millionen Autos in China zu verkaufen. Bereits in diesem Jahr soll die Zahl nach FTD-Informationen bereits 1,8 Millionen erreichen. Winterkorn sprach von China sogar als "zweitem Heimatmarkt".


 

© 2010 ftd.de

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