Trotz einer Umsatzsteigerung im wichtigen Weihnachtsgeschäft rechne
Douglas für das Gesamtjahr nur mit einem leichten Umsatzplus auf rund 3,4 Mrd. Euro, teilte
Douglas am Mittwoch in Düsseldorf mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) solle zwischen 200 und 250 Mio. Euro liegen - deutlich weniger als im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11, in dem sich das Ebitda auf rund 293 Mio. Euro belief. Hintergrund seien dringend erforderliche Umbauarbeiten bei der Buchhandelskette Thalia, die die Konkurrenz durch Online-Händler wie
Amazon und das digitale Buch - das eBook - immer stärker zu spüren bekommt.
Im ersten Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft strömten die Kunden vor allem in Deutschland in die Douglas-Parfümerien oder die Christ-Juweliergeschäfte des Konzerns. Insgesamt verbuchte
Douglas ein Umsatzplus von 1,4 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro. In Deutschland stand eine Steigerung von 4,1 Prozent in den Büchern - aber im Ausland verzeichnete
Douglas ein Minus.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/11 (per Ende September) legte der Umsatz um 1,7 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro zu -
Douglas hatte ein Plus von zwei bis vier Prozent prognostiziert. Federn musste der Konzern unter anderem in schwer von den Schuldenkrise und den folgenden Sparprogrammen betroffenen Ländern wie Spanien oder Portugal lassen. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 138 Mio. Euro - im Rahmen der Prognose von rund 140 Mio. Euro. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie erhalten.
Empfehlen