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Der Hersteller von Industrie- und Hafenkränen rechnet weiter mit schwacher Nachfrage. Im ersten Quartal des Bilanzjahres 2009/10 ging der Auftragseingang erneut deutlich zurück, Umsatz- und Gewinn brachen ein.

Die Erlöse sanken um 31,2 Prozent auf 208,6 Millionen Euro und die Order um 34,4 Prozent auf 184,5 Millionen Euro. Damit verfehlte Demag die Analystenschätzungen um jeweils zehn Millionen Euro.
Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) sank im Zeitraum Oktober bis Dezember um rund 70 Prozent auf 9,2 Millionen Euro. Netto verdiente Demag noch 4,4 Millionen Euro verglichen mit 8,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Für den weiteren Verlauf ist der Vorstand weiterhin skeptisch und sieht lediglich eine Stabilisierung der Geschäfte auf niedrigem Niveau. "Ein Ende der schwachen Nachfrage in vielen wichtigen Märkten ist aber weiterhin noch nicht absehbar", erklärte Firmenchef Aloysius Rauen. Unverändert werde daher für das Gesamtjahr ein erneuter Umsatzrückgang erwartet und eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) im mittleren einstelligen Prozentbereich. 2008/09 hatte der Düsseldorfer Konzern bei einem Umsatz von rund einer Milliarden Euro operativ 67,6 Millionen Euro verdient.
Die Wirtschaftskrise hatte Demag im vergangenen Jahr mit voller Wucht getroffen. Besonders stark sackte wegen der weltweit rückläufigen Frachtraten das Geschäft mit Hafenkränen ab. Der Vorstand steuert mit einem massiven Stellenabbau gegen. Bis zu 750 der insgesamt 6.000 Stellen sollen gestrichen und so bis zu 60 Millionen Euro jährlich eingespart werden.
| Unternehmen | ISIN | Aktuell | Veränderung | Details |
|---|---|---|---|---|
| Demag Cranes | DE000DCAG010.DE | 26,62 EUR | + 0,43 % |




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