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Von Tobias Schorr
Nach einer zweijährigen Pause schüttet
Freenet wieder eine Dividende aus. Auch die verbliebenen Großaktionäre dürfte das freuen.

20 Cent je Aktie will das Mobilfunkunternehmen
Freenet seinen Aktionären überweisen. Das ist zwar nicht sehr viel. Nach zweijähriger Unterbrechung aber wieder das erste mal, dass das Unternehmen die Anteilseigner überhaupt am Unternehmenserfolg teilhaben lässt. Die Voraussetzung dafür waren die Verkäufe des DSL-Geschäftes und des Speicherplatzanbieters Strato, zur Verringerung der Schulden. Die Deals sind mittlerweile über die Bühne.
Freenet reduzierte den Schuldenberg auf unter 800 Millionen Euro. Der kleine Geldsegen dürfte indes auch die Großaktionäre
United Internet und Drillisch erfreuen. Sie halten etwas mehr als 16 Prozent der Anteile. Raus ist dagegen der Finanzinvestor Permira. Für knapp 120 Millionen Euro verkaufte er seine Anteile im Januar.
Zufriedenstellend lief das Geschäftsjahr 2009 für Freenet: Das Nettoergebnis kletterte nach vorläufigen Zahlen auf 256,5 Millionen Euro von 111,6 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte von 2,78 Milliarden auf 3,65 Milliarden Euro. Künftig will sich
Freenet rein auf das Mobilfunkgeschäft konzentrieren. Vorstandschef Christoph Vilanek schloss dabei Übernahmen im Jahr 2010 nicht aus.
Mit dem Verkauf der DSL-Sparte und dem Speichergeschäft ist erstmal die Phantasie aus dem Titel. Die Dividende von 20 Cent dürfte wohl nicht sehr viele Aktionäre zu einem Kauf der Aktie verleiten. Anleger sollten Titel erstmal beobachten und weitere strategische Schritte des Konzerns abwarten.
| Unternehmen | ISIN | Aktuell | Veränderung | Details |
|---|---|---|---|---|
| FREENET AG NAMENS-AKTIEN O.N. | DE000A0Z2ZZ5.DE | 10,90 EUR | -1,58 % |




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