Baader Bank Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


"Die Baader Bank besitzt in ihren Kernmärkten eine überaus starke Stellung und wird Konsolidierungstendenzen im Market Making sowie im Multi Asset Brokerage für sich nutzen. Zudem wird der Bereich Capital Markets bei freundlichen, aufnahmefähigen Rahmenbedingungen ebenfalls reüssieren", zeigt sich Nico Baader überzeugt. Ergänzt durch die weiter forcierten Angebote in den Banking Services und den Asset Management Services entwickelt sich das Unternehmen kontinuierlich zu einem führenden Anbieter für Full Service-Bank- und Corporate Brokerage-Dienstleistungen in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz. "Durch das integrierte Geschäftsmodell in Verbindung mit der Partizipation an der positiven Entwicklung der neu hinzugewonnenen Kundengruppen wie Vermögensverwalter und Fintechs wird die Baader Bank zur alten Ertragsstärke zurückfinden und somit auch für Aktionäre an Attraktivität gewinnen", so der Vorstandsvorsitzende.

Update 26.07.2017: Im Geschäftsfeld Market Making wird von einer Stabilisierung der Handelsvolumina auf dem aktuellen Niveau ausgegangen. Im 2. Halbjahr 2017 sollte die reibungslose Umstellung auf T7 abgeschlossen werden und neue Marktpotentiale bieten. Im Geschäftsfeld Capital Markets sind eine Vielzahl von Transaktionen vorbereitet und sollten nach der Sommerpause bei einem aufnahmefähigen Marktumfeld entsprechende Ergebnisbeiträge liefern können. Der intensive Kontakt zu institutionellen Kunden, der auch durch die exzellenten Ergebnisse des Extel Rankings wie auch der Thomson Reuters Umfrage 2017 bestätigt wurde, sollte dazu führen, dass die positive Ausgangslage im Hinblick auf MiFID II gestärkt werden kann. Die Baader Investment Konferenz, die in der zweiten Jahreshälfte stattfindet, wird größer als je zuvor. Der Ausbau des Geschäfts mit Vermögensverwaltern und Fintech-Unternehmen soll im zweiten Halbjahr weiter wachsen und sich positiv auf die Provisionserträge auswirken. Ergebnisbelastungen können weitere Restrukturierungskosten sein.