Bayer Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


"Für das Geschäftsjahr 2017 rechnen wir weiterhin mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung", sagte Baumann. Der Konzernumsatz soll sich inklusive Covestro auf mehr als 49 Milliarden Euro erhöhen. Dies entspricht wpb. einem Anstieg im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft will Bayer ebenfalls im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern. Hierbei ist zu beachten, dass 2017 Covestro für das volle Jahr mit 64 Prozent einbezogen ist. Ebenfalls berücksichtigt ist die im November 2016 erfolgte Platzierung der Pflichtwandelanleihe. Sie erhöhte die gewichtete durchschnittliche Anzahl von Aktien. Den Prognosen sind die Wechselkurse zum Stichtag 31. Dezember 2016 zugrunde gelegt, z. B. ein Euro-US-Dollar-Kurs von 1,05.

Update 27.07.2017: Aufgrund der aktuellen Geschäfts- und Währungsentwicklung passt Bayer die Prognose für das Geschäftsjahr 2017 an und legt nun für das 2. Halbjahr die Wechselkurse zum 30. Juni zugrunde, z. B. einen EUR-USD-Kurs von 1,14 (bisher: 1,07). Der Umsatz des Bayer-Konzerns soll sich nun auf mehr als 49 Milliarden Euro erhöhen (bisher: etwa 51 Milliarden Euro). Dies entspricht jetzt wpb. einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich (bisher: im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich). Das EBITDA vor Sondereinflüssen soll nun im oberen einstelligen Prozentbereich (bisher: im unteren Zehner-Prozentbereich) wachsen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft will der Konzern jetzt im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigern (bisher: im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich). Hierbei ist zu beachten, dass ab Juni 2017 Covestro nur noch mit 41 Prozent einbezogen ist (bisher: mit 53 Prozent). Ohne Berücksichtigung von Kapital- und Portfoliomaßnahmen soll die Nettofinanzverschuldung am Jahresende 2017 nun bei etwa 7 Milliarden Euro liegen (bisher: etwa 8 Milliarden Euro).

Update 26.10.2017: Für den Bayer-Konzern ist für das Gesamtjahr 2017 weiterhin ein Umsatz von 35 bis 36 Milliarden Euro geplant. Dies entspricht nach wie vor einem wpb. Anstieg im unteren einstelligen Prozentbereich. Bayer erwartet weiterhin ein EBITDA vor Sondereinflüssen leicht über dem Niveau des Vorjahres. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft rechnet das Unternehmen nun auf Basis der Werte, die um die Covestro-Effekte für das aktuelle und das Vorjahr bereinigt wurden, mit einem Rückgang im unteren einstelligen Prozentbereich. Hier wirkt sich vor allem die unterschiedliche Aktienanzahl aus, die sich durch die im November 2016 ausgegebene Pflichtwandelanleihe im Jahr 2017 signifikant erhöht hat. Ohne Berücksichtigung dieses Effekts würde sich das bereinigte Ergebnis je Aktie im unteren einstelligen Prozentbereich verbessern.