Deutsche Bank Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Im Geschäftsjahr 2017 erwarten wir eine Erhöhung der RWA, hauptsächlich durch operationelle Risiken, Methodenänderungen und Wachstum in ausgewählten Geschäftsfeldern. Bis zum Ende des Jahres 2017 wird unsere CET 1-Kapitalquote (Vollumsetzung) voraussichtlich etwa 13 % und unsere CRR/CRD 4-Verschuldungsquote (Vollumsetzung) etwa 4 % (etwa 4,5 % gemäß Übergangsregelungen) betragen. Für 2017 gehen wir davon aus, dass die Erträge im Vergleich zu 2016 weitgehend unverändert bleiben werden. Ohne die bereits abgeschlossenen und erwarteten Veräußerungen und die Auswirkungen der NCOU im Jahr 2016 erwarten wir jedoch eine Steigerung der Erträge, die von einem besseren operativen Umfeld für die Deutsche Bank und einem besseren makroökonomischem Ausblick getragen wird. Der Ausblick spiegelt die erwartete leichte Konjunkturerholung in Europa wider, während das Wachstum in Nord- und Südamerika voraussichtlich von steuerlichen Anreizen profitieren wird, sowie die positiven Auswirkungen eines verbesserten Zinsumfeldes. Wir erwarten eine bedeutende Zunahme der Kundenaktivitäten im Jahr 2017, eine Fortsetzung des Trends, den wir bereits seit Anfang des Jahres sehen können, und beabsichtigen, unsere Strukturen weiter zu vereinfachen und Prozesse effizienter zu gestalten. Wir sind entschlossen, unsere angestrebte Eigenkapitalrendite nach Steuern, basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital, von 10 % zu erreichen, unter der Annahme eines normalisierten Umsatzumfeldes und auf der Grundlage der Erreichung unserer Kostenziele. Die derzeit laufenden und für die Umsetzung im Jahr 2017 und in den folgenden Jahren geplanten Maßnahmen sind Schlüsselelemente für die Erreichung dieses Ziels. Angesichts der anhaltenden Belastung, vor allem aus Rechtsstreitigkeiten und Restrukturierungskosten, erwarten wir derzeit nur eine moderate Verbesserung unserer Eigenkapitalrendite nach Steuern, basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital, im Jahr 2017. Im Rahmen des konzernweiten Kostensenkungsprogramms planen wir, die Optimierung unseres Filialnetzwerkes umzusetzen, Effizienzen durch Digitalisierung von Prozessen zu realisieren und in den COO- und Infrastrukturfunktionen Personal und Kosten zu senken. Parallel dazu planen wir, unsere Investitionen in die Stärkung der Kontrollfunktionen und der unterstützenden Infrastrukturumgebung fortzusetzen. Wir rechnen mit rund 22 Mrd € bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen im Jahr 2018, einschließlich der bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen der Postbank, und erwarten bis 2021 eine weitere Reduktion auf rund 21 Mrd €.

Update 27.04.2017: Für 2017 gehen wir davon aus, dass die Erträge in unseren Geschäftsbereichen moderat steigen. Wir rechnen mit rund 22 Mrd € bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen im Jahr 2018, einschließlich der bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen der Postbank, und erwarten bis 2021 eine weitere Reduktion auf rund 21 Mrd €. Im Jahr 2017 erwarten wir Netto-Kostensenkungen durch im letzten Jahr getätigte Investitionen, durch die Auswirkungen des erwarteten Personalabbaus und des erfolgreichen Abschlusses unserer NCOU-Abgänge. Wir erwarten des Weiteren, dass wir unsere angekündigten Filialschließungen überwiegend im ersten Halbjahr 2017 umsetzen. Wir planen im Jahr 2017 zu unseren normalen Vergütungsprogrammen zurückzukehren, nachdem der Vorstand für 2016 eine grundsätzliche Begrenzung der Bonuszahlungen beschlossen hatte. Insgesamt gehen wir davon aus, dass unsere bereinigten zinsunabhängigen Aufwendungen im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 weiter sinken werden.

Update 27.07.2017: Wir erwarten, dass unsere CET 1-Kapitalquote (Vollumsetzung) bis zum Ende des Jahres 2017 voraussichtlich bei mindestens 13 % oder darüber liegen und unsere CRR/CRD 4-Verschuldungsquote gemäß Übergangsregelungen etwa auf dem momentanen Niveau verbleiben wird. Im Geschäftsjahr 2017 erwarten wir eine Erhöhung der risikogewichteten Aktiva (RWA), hauptsächlich getrieben durch operationelle Risiken, Methodenänderungen und Wachstum in ausgewählten Geschäftsfeldern. Wir gehen davon aus, dass die Erträge in unseren Geschäftsbereichen unter den Vorjahreswerten liegen werden. Diese Erwartung begründet sich aus einer anhaltend geringen Volatilität und deren nachteiligen Auswirkung auf die Kundenaktivität. Unser makroökonomischer Ausblick bleibt jedoch weitgehend positiv. Dabei sind die Effekte der signifikanten Unternehmensverkäufe im Jahr 2016 von Abbey Life, PCS und Hua Xia sowie die bonitätsbezogenen Bewertungsanpassungen und die Bewertung unserer eigenen Verbindlichkeiten nicht berücksichtigt.

Update 26.10.2017: Wir erwarten, dass unsere Harte Kernkapitalquote gemäß der CRR/CRD 4 (Vollumsetzung) bis zum Ende des Jahres 2017 bei mindestens 13 % oder darüber liegen und unsere CRR/CRD 4-Verschuldungsquote gemäß Übergangsregelungen etwa auf dem momentanen Niveau verbleiben wird. Im Jahr 2017 erwarten wir eine leichte Erhöhung der risikogewichteten Aktiva (RWA), hauptsächlich getrieben durch operationelle Risiken, Methodenänderungen und Wachstum in ausgewählten Geschäftsfeldern. Wir gehen davon aus, dass die Erträge in unseren operativen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr geringer ausfallen werden. Diese Erwartung gründet auf eine anhaltend geringe Volatilität am Markt und deren nachteilige Auswirkung auf die Kundenaktivität. Unser makroökonomischer Ausblick bleibt jedoch weitgehend positiv. Dabei sind die Effekte der im Jahr 2016 getätigten signifikanten Unternehmensverkäufe von Abbey Life, PCS und Hua Xia sowie die bonitätsbezogenen Bewertungsanpassungen unserer Forderungen und die Bewertung unserer eigenen Verbindlichkeiten nicht berücksichtigt.