Infineon Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Infineon bei einem unterstellten EUR/USD-Wechselkurs von 1,10 einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr von etwa 6 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte mit einer Segmentergebnis-Marge von voraussichtlich 16 Prozent im Mittelpunkt der Umsatzprognose. Im ersten Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang von 4 Prozent plus oder minus 2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal. In der Mitte der Umsatzspanne wird die Segmentergebnis-Marge voraussichtlich bei 14 Prozent liegen.

Update 24.03.2017: Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Infineon bei einem für das zweite Halbjahr unterstellten EUR/US$-Wechselkurs von 1,10 einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr in einer Spanne von 8 bis 11 Prozent. Im Mittelpunkt der Umsatzspanne wird nun eine Segmentergebnis-Marge von voraussichtlich etwa 17 Prozent für das Geschäftsjahr 2017 erwartet. Aufgrund der stärker als erwarteten Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang sind höhere Investitionen in Fertigungsanlagen notwendig. Daher erwartet das Unternehmen nun Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einschließlich aktivierter Entwicklungskosten in Höhe von etwa 1.050 Millionen Euro nach bisher 950 Million Euro. Darin enthalten sind wie bisher circa 35 Millionen Euro für einen Erweiterungsbau am Hauptsitz von Infineon in Neubiberg bei München.

Update 1.08.2017: Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Infineon entsprechend der mit der Ad-hoc-Mitteilung vom 24. März 2017 erhöhten Jahresprognose weiterhin einen Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr von 8 bis 11 Prozent und eine Segmentergebnis-Marge von etwa 17 Prozent im Mittelpunkt der Umsatzspanne trotz des deutlichen Gegenwindes aus dem schwächeren US-Dollar. Hierbei wird nun ein EUR/USD-Wechselkurs von 1,15 für das vierte Quartal des Geschäftsjahres unterstellt nach einem Wert von zuvor 1,10. Für die Segmente ATV und IPC wird erwartet, dass der Umsatz stärker als der Konzerndurchschnitt wächst. In den Segmenten PMM und CCS wird das Umsatzwachstum voraussichtlich unter dem Konzerndurchschnitt liegen. Für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte einschließlich aktivierter Entwicklungskosten ist im Geschäftsjahr 2017 ein Betrag von circa 1.050 Millionen Euro geplant. Darin enthalten sind etwa 35 Millionen Euro für den Erweiterungsbau am Hauptsitz von Infineon in Neubiberg bei München. Die erwarteten Abschreibungen werden voraussichtlich etwa 815 Millionen Euro betragen.