Nordex Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Im Rahmen der Überprüfung der Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2017 und der Mittelfristplanung bis 2018 ist der Vorstand der Nordex SE (ISIN: DE000A0D6554) heute zur Überzeugung gekommen, dass sich der prognostizierte Umsatz im laufenden Jahr voraussichtlich auf 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro belaufen wird. Grundlage für das gegenüber dem Vorjahr und der bisherigen Planung reduzierte Umsatzziel für 2017 sind gesunkene Erwartungen für das Geschäft in einzelnen Kernmärkten. Die EBITDA-Marge soll sich im Jahr 2017 gegenüber der für 2016 erwarteten Marge von 8,3 Prozent annährend stabil entwickeln - die Zielbandbreite liegt hier bei 7,8 bis 8,2 Prozent. Für das Jahr 2018 strebt Nordex einen Umsatz von 3,4 bis 3,6 Milliarden Euro und eine im Vorjahresvergleich ebenfalls konstante EBITDA-Marge an. Trotz der geringeren Auslastung der Strukturen erwartet der Vorstand für das Jahr 2017 eine annähernd stabile EBITDA-Marge in der angegebenen Bandbreite. Wesentliche Basis hierfür ist das interne Programm zur Senkung der Stromgestehungskosten (Cost of Energy), mit dem Nordex dem Preisdruck entgegenwirkt. Zudem erwartet der Vorstand positive Synergie-Effekte aus der Akquisition der Acciona Windpower und das weitgehende Entfallen von Einmaleffekten, die das Ergebnis im Jahr 2016 noch belastet haben.

Update 1.03.2017: Wie bereits am 23. Februar veröffentlicht, erwartet der Vorstand im Geschäftsjahr 2017 ein Umsatzvolumen von EUR 3,1 bis 3,3 Mrd. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr begründet sich aus Projektverschiebungen in einigen Kernmärkten und aus Verzögerungen beim Markteintritt in Indien. Trotz der geringeren Auslastung der Strukturen soll sich die Profitabilität annähernd stabil entwickeln. Grundlage hierfür sind Synergien, die sich aus dem Merger mit der AWP ergeben, sowie das weitgehende Fehlen von Einmalaufwendungen, die noch im Geschäftsjahr 2016 angefallen sind. Die EBITDA-Marge soll in der Bandbreite zwischen 7,8 und 8,2% liegen. Im Jahr 2018 erwartet das Management wieder Wachstum auf ein Umsatzniveau von EUR 3,4 bis 3,6 Milliarden und das bei einer weiterhin stabilen Ertragskraft. Lars Bondo Krogsgaard, Vorstandsvorsitzender der Nordex SE: „Um Nordex in Zukunft profitabler auszurichten, konzentrieren wir uns verstärkt auf die Aktivitäten, die überdurchschnittliche Margen möglich machen. Zudem werden wir verstärkt in Produkte investieren, um uns gezielt Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten.“

Update 11.05.2017: Der Vorstand erwartet im Geschäftsjahr 2017 ein Umsatzvolumen von EUR 3,1 bis 3,3 Mrd. Die EBITDA-Marge soll sich im Jahr 2017 gegenüber der für 2016 erwarteten Marge von 8,3 Prozent annährend stabil entwickeln - die Zielbandbreite liegt hier bei 7,8 bis 8,2 Prozent.

Update 3.08.2017: Zum 30. Juni 2017 verzeichnete Nordex einen Auftragsbestand inklusive Service von insgesamt EUR 3,6 Mrd., der die Grundlage für die Bestätigung der Ziele für das Gesamtjahr 2017 bildet. So soll der Umsatz die Bandbreite von EUR 3,1 bis 3,3 Mrd. erreichen und die EBITDA-Marge soll zwischen 7,8 und 8,2 Prozent liegen. Der Vorstand erwartet, dass sich die Working-Capital-Quote im zweiten Halbjahr vor allem durch Anzahlungen auf neue Aufträge auf 5 bis 7 Prozent reduziert und somit im angestrebten Zielkorridor liegen wird.

Update 14.11.2017: Nordex-CEO José Luis Blanco: „Derzeit ermutigen uns die aktuellen Verhandlungen mit großen internationalen Kunden. So gehen wir von einem erneut starken Schlussquartal aus“. Nordex erwartet für das Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz leicht unterhalb von 3,1 Mrd. EUR und eine EBITDA-Marge von 7,8 bis 8,2 Prozent (vor Einmalaufwendungen für das „45 by 18“ Kostensenkungsprogram). Zudem hält der Vorstand daran fest, die Working Capital-Quote zum Jahresende weiter auf 5 bis 7 Prozent zu reduzieren und die Investitionen auf 150 Mio. EUR zu erhöhen.