Fraport Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet Fraport am Standort Frankfurt mit einem Verkehrswachstum zwischen 2 und 4 Prozent. Beim Umsatz wird ein deutlicher Anstieg auf bis zu rund 2,9 Milliarden Euro erwartet, der sich auf die erwartete positive Verkehrsentwicklung in Frankfurt und an den internationalen Beteiligungsflughäfen stützt. Des Weiteren wird auch die geplante Konsolidierung der Griechenland-Aktivitäten zu dem deutlichen Umsatzanstieg beitragen. Die Prognose für das operative Ergebnis (EBITDA) liegt bei rund 980 bis rund 1.020 Millionen Euro, für das EBIT zwischen 610 und 650 Millionen Euro. Das Konzern-Ergebnis wird zwischen 310 und 350 Millionen Euro erwartet.

Update 9.05.2017: Nach Abschluss des ersten Quartals hält der Vorstand an seinen weiteren Prognosen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Gesamtjahr 2017 fest. Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG: „Am Standort Frankfurt haben insbesondere einzelne Sonderfaktoren das operative Ergebnis im ersten Quartal belastet. Dennoch konnten wir das Konzern-Ergebnis deutlich steigern. Im Vergleich zum durchwachsenen Jahr 2016 erleben wir eine deutliche Rückkehr zu Verkehrswachstum, und zwar sowohl durch die etablierten Netzwerkcarrier als auch durch Low Cost-Anbieter.“

Update 3.08.2017: Aufgrund der guten Nachfrage nach Flugreisen hat der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 bezogen auf den Standort Frankfurt die Prognose für den Passagierverkehr leicht erhöht und erwartet nunmehr eine Wachstumsrate von rund fünf Prozent. Die Ergebnisprognose bleibt davon unabhängig unverändert, da der Vorstand nach dem erfolgten Gewinn der brasilianischen Konzessionen im Geschäftsjahr 2017 mit nicht aktivierbaren Anlaufkosten von bis zu 15 Millionen Euro rechnet.

Update 2.11.2017: Basierend auf der bisherigen Verkehrsentwicklung rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr mit einem Passagierwachstum am Heimatstandort Frankfurt von rund fünf Prozent. An den Prognosen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Gesamtjahr 2017 hält der Vorstand nach Abschluss der ersten neun Monate fest – insbesondere auch aufgrund der Anlaufkosten für die beiden Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien, die im Wesentlichen im 4. Quartal verbucht werden. Entsprechend erwartet Fraport einen Anstieg des Konzern-Umsatzes inklusive der neuen griechischen Flughäfen auf bis zu 2,9 Milliarden Euro, ein EBITDA in der Größenordnung von etwa 980 Millionen bis 1.020 Millionen Euro und ein Konzern-Ergebnis von 310 bis 350 Millionen Euro.