Gerresheimer Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Gerresheimer einen währungsbereinigten Konzernumsatz von rund EUR 1,43 Mrd. (Bandbreite: plus/minus EUR 25 Mio.) nach EUR 1.375,5 Mio. in 2016. Für das Adjusted EBITDA wird im Geschäftsjahr 2017 mit einem Anstieg auf rund EUR 320 Mio. (Bandbreite: plus/minus EUR 10 Mio.) nach EUR 308 Mio. in 2016 gerechnet. Basierend auf der Verbesserung beim Adjusted EBITDA soll sich das bereinigte Ergebnis je Aktie nach Minderheiten, als Basis der Ausschüttungspolitik der Gerresheimer AG, auf einen Wert in der Bandbreite von EUR 4,20 je Aktie bis EUR 4,55 je Aktie erhöhen (2016 bereinigt um den aufgegebenen Geschäftsbereich Life Science Research: EUR 4,07 je Aktie). Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2017 wird im Wesentlichen aufgrund der guten Wachstumsperspektiven sowie infolge der Initiativen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung voraussichtlich rund 8 Prozent des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen betragen.

Update 6.04.2017: Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Gerresheimer nach aktuellen Erkenntnissen einen währungsbereinigten Konzernumsatz zunächst am unteren Ende der Bandbreite von rund EUR 1,405 Mrd. bis EUR 1,455 Mrd., bei einem Vorjahreswert von EUR 1.375,5 Mio. Für das Adjusted EBITDA wird im Geschäftsjahr 2017 mit einem Anstieg auf rund EUR 320 Mio. (Bandbreite: plus/minus EUR 10 Mio.) gerechnet, nach EUR 308 Mio. in 2016. Basierend auf der Verbesserung beim Adjusted EBITDA soll sich das bereinigte Ergebnis je Aktie nach Minderheiten, als Basis der Ausschüttungspolitik der Gerresheimer AG, auf einen Wert in der Bandbreite von EUR 4,20 je Aktie bis EUR 4,55 je Aktie erhöhen (2016 bereinigt um den aufgegebenen Geschäftsbereich Life Science Research: EUR 4,07 je Aktie). Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2017 wird im Wesentlichen aufgrund der guten Wachstumsperspektiven sowie infolge der Initiativen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung voraussichtlich rund 8 Prozent des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen betragen.

Update 13.07.2017: Auf Basis der aktuellen Visibilität sowie der nachfrageseitigen Indikation der Kunden erwartet Gerresheimer, wie bereits kommuniziert, das untere Ende der Umsatzbandbreite (Bandbreite: EUR 1,405 Mrd. bis EUR 1,455 Mrd.). Das Unternehmen präzisiert folglich seine Umsatzerwartung für das Geschäftsjahr 2017 auf rund EUR 1,4 Mrd. nach Umsatzerlösen von EUR 1.375,5 Mio. im Geschäftsjahr 2016. Für das Adjusted EBITDA bestätigt Gerresheimer die bisherige Erwartung eines Anstiegs auf rund EUR 320 Mio. nach EUR 308 Mio. in 2016 (bisher: EUR 320 Mio. plus/minus EUR 10 Mio.). Hier kann das Unternehmen durch die vorgenommenen Veränderungen in den Kostenstrukturen in den Vorjahren auf temporär verändertes Verhalten der Kunden reagieren. Des Weiteren konkretisiert das Unternehmen die Erwartung für das bereinigte Ergebnis je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen auf einen Wert in Höhe von rund EUR 4,25 (bisher: Bandbreite von EUR 4,20 je Aktie bis EUR 4,55 je Aktie) nach einem um den aufgegebenen Geschäftsbereich Life Science Research bereinigten Vorjahreswert von EUR 4,07 je Aktie. Unverändert erwartet das Unternehmen, dass das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2017 im Wesentlichen aufgrund der guten langfristigen Wachstumsperspektiven sowie infolge der Initiativen zur Produktivitäts- und Qualitätssteigerung voraussichtlich rund 8 Prozent des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen betragen wird.

Update 11.10.2017: Gerresheimer erwartet ein gutes viertes Quartal 2017. Dennoch ist der Ausblick beim währungsbereinigten Konzernumsatz von rund EUR 1,4 Mrd. im Geschäftsjahr 2017 aus derzeitiger Sicht eher schwer zu realisieren. Interne Schätzungen gehen von einem Risiko von rund EUR 30 Mio. aus. Sollte sich das Risiko in den Umsatzerlösen in Höhe von EUR 30 Mio. materialisieren, wovon derzeit tendenziell auszugehen ist, kann das Adjusted EBITDA des Konzerns gegenüber der Erwartung von rund EUR 320 Mio. etwa EUR 10 Mio. niedriger ausfallen. Damit könnte das bereinigte Ergebnis aus fortzuführendem Geschäft je Aktie nach nicht beherrschenden Anteilen um rund EUR 0,17, bezogen auf die Erwartung von rund EUR 4,25 geringer sein. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Gerresheimer kumuliert bis zum Ende des dritten Quartals 2017 bereits einen währungsbereinigten Rückstand von rund EUR 48 Mio. gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet hat. Insgesamt stellt die Auslieferung aller für das vierte Quartal 2017 eingegangenen Aufträge schon heute eine große Herausforderung dar. Verstärkt wird dieser Effekt u.a. durch externe Faktoren wie die Gesamtdynamik der Pharma-Kunden in Summe und insbesondere in Bezug auf den US-Markt oder Supply Chain Unterbrechungen, die die beschriebenen Risiken in der Umsatzrealisierung gegebenenfalls verstärken könnten. Unverändert erwartet das Unternehmen, dass das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2017 rund 8 Prozent des Umsatzes zu konstanten Wechselkursen betragen wird.