WACKER CHEMIE Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


nsgesamt erwartet WACKER im Geschäftsjahr 2017 beim Konzernumsatz ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das EBITDA soll auf vergleichbarer Basis, das heißt ohne Berücksichtigung von Sondererträgen, auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Sollten sich die aktuellen Marktbedingungen im Jahresverlauf fortsetzen, ergeben sich daraus zusätzliche Chancen für die EBITDA-Entwicklung. Die EBITDA-Marge wird wegen insgesamt niedrigerer Preise für die eigenen Produkte und steigender Rohstoffpreise leicht unter Vorjahr erwartet. Die Investitionen werden mit rund 450 Mio. € gegenüber dem Vorjahr leicht steigen. Die Abschreibungen liegen mit rund 720 Mio. € leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis wird auf Vorjahresniveau erwartet. Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein und in der Größenordnung des Vorjahres liegen. Die Nettofinanzschulden werden deutlich sinken.

Update 27.04.2017: Der Konzernumsatz wird 2017 weiterhin um einen mittleren einstelligen Prozentsatz höher erwartet als im Vorjahr (4.634,2 Mio. €). Die EBITDA-Marge wird etwas unter Vorjahr (20,6 Prozent) erwartet (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic leicht unter Vorjahr). Insgesamt niedrigere Produktpreise und steigende Rohstoffpreise mindern die EBITDA-Marge. Das EBITDA wird auf vergleichbarer Basis ohne Sondererträge gegenüber dem Vorjahr (935,2 Mio. €) um einen mittleren einstelligen Prozentwert zurückgehen (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic auf vergleichbarer Basis ohne Sondererträge auf dem Niveau des Vorjahres). Der ROCE wird im Vergleich zum Jahr 2016 (5,6 Prozent) leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen (Geschäftsbericht 2016: inklusive Siltronic auf dem Niveau des Vorjahres). Der Netto-Cashflow wird für das Jahr 2017 deutlich positiv erwartet. Er soll aber deutlich unter dem Vorjahreswert (361,1 Mio. €) liegen (Ge-schäftsbericht 2016: inklusive Siltronic auf dem Niveau des Vorjahres).

Update 28.07.2017: Die Prognose für die wesentlichen finanziellen Steuerungskennzahlen des WACKER-Konzerns im Gesamtjahr 2017 – jeweils bezogen auf die angepassten Werte des Jahres 2016 – lautet nun wie folgt: Der Konzernumsatz wird 2017 weiterhin um einen mittleren einstelligen Prozentsatz höher erwartet als im Vorjahr (4.634,2 Mio. €). Die EBITDA-Marge wird etwas unter Vorjahr (20,6 Prozent) erwartet. Insgesamt niedrigere Produktpreise und steigende Rohstoffpreise mindern die EBITDA-Marge. Das EBITDA wird im Gesamtjahr zwischen 900 Mio. € und 935 Mio. € liegen. Der ROCE wird im Vergleich zum Jahr 2016 (5,6 Prozent) leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Netto-Cashflow wird für das Jahr 2017 deutlich positiv erwartet. Er soll aber deutlich unter dem Vorjahreswert (361,1 Mio. €) liegen. Die Investitionen werden sich 2017 auf rund 360 Mio. € belaufen und damit gegenüber dem Vorjahr (338,1 Mio. € ohne Siltronic) leicht steigen. Sie liegen aber nach wie vor deutlich unter den Abschreibungen. Die Abschreibungen werden im Jahr 2017 mit rund 600 Mio. € leicht unter dem Niveau des Vorjahres (618,2 Mio. €) liegen. Die Nettofinanzschulden werden weiter sinken und deutlich unter Vorjahr (992,5 Mio. €) liegen.

Update 26.10.2017: Der Konzernumsatz wird unverändert um einen mittleren einstelligen Prozentsatz höher erwartet als im Vorjahr (4.634,2 Mio. €). Die EBITDA-Marge wird auf dem Niveau des Vorjahres (20,6 Prozent) erwartet. Das EBITDA soll im Gesamtjahr bei 1 Mrd. € liegen. Der ROCE wird im Vergleich zum Jahr 2016 (5,6 Prozent) leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Netto-Cashflow wird für das Jahr 2017 deutlich positiv erwartet. Er soll aber etwas unter dem Vorjahreswert (361,1 Mio. €) liegen. Die Investitionen werden 2017 auf dem Niveau des Vorjahres (338,1 Mio. € ohne Siltronic) liegen. Die Abschreibungen werden im Jahr 2017 unverändert bei rund 600 Mio. € und damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres (618,2 Mio. €) erwartet. Die Nettofinanzschulden werden bei rund 500 Mio. € liegen.