Mehr als 52.000 Leser haben den Broker des Jahres 2008 gewählt. Hier erfahren Sie Hintergründe und Details zum Ablauf unserer großen Leserumfrage. Nur 13 Prozent der Teilnehmer waren Frauen.
Knapp 52 000 BÖRSE ONLINE-Lesern und Kunden von Online-Brokern beteiligten sich an unserer nicht-repräsentative Internetumfrage zur Wahl des Onlinebrokers des Jahres 2008. Sie fand dieses Mal schon zum zehnten Male statt, und zwar in der Zeit vom 18. Dezember 2008 bis zum 21. Januar 2009. Auf den Webseiten zahlreicher Online-Broker, Börsen und Anlegerschutzvereinigungen wurde auf den Fragebogen verlinkt.
Zum Einsatz kam ein standardisierter Online-Fragebogen, der mittels persönlicher Interviews anno 1998 evaluiert wurde. Seither wurde der Fragebogen kontinuierlich überprüft und lediglich in den Details weiterentwickelt. Die sechs Kategorien der Internetumfrage sind seit Beginn der Umfrage unverändert geblieben. Daher sind die Ergebnisse der Umfrage über die Jahre hinweg vergleichbar. Die sechs Unterkategorien lauten „Erreichbarkeit der Onlinebroker“, „Qualität der Orderabwicklung“, „Kundenorientierung“, „Qualität von Internetauftritt und Informationsangebot“, „Güte des Produktangebots“ sowie „Kosten und Zinsen“. Die Leistungen wurden jeweils nach Schulnoten beurteilt. Zum Online-Broker des Jahres wird der Online-Broker mit dem besten Zufriedenheitswert bei der Frage nach der Gesamtzufriedenheit gewählt. Die Gesamtzufriedenheitsnote ergibt sich also nicht einfach als Summe der Einzelbewertungen.
Die Kunden, die sich an unserer Umfrage beteiligt haben, erweisen sich erneut als sehr erfahren in Börsendingen: Ähnlich wie im Vorjahr handeln 74 Prozent schon länger als fünf Jahre mit Wertpapieren. Aber auch der Anteil der Einsteiger nahm ein wenig zu gegenüber dem Vorjahr. Und die Kunden sind vergleichsweise treu gegenüber ihrem Hauptbroker: Immerhin rund 33 Prozent der Befragten hat bereits vor 2001 bei seinem Broker ein Depot eröffnet, weitere knapp 48 Prozent zwischen 2001 und 2006.
Aktien sind nach wie vor die mit Abstand am meisten gehandelten Wertpapiere, gefolgt von Fonds. Mit weitem Abstand folgen Zertifikate und Optionsscheine. Die Bedeutung des außerbörslichen Handels hat sich insgesamt nochmals erhöht. Immerhin knapp zwölf Prozent der Umfrageteilnehmer erteilen mehr als drei Viertel ihrer Aufträge außerbörslich. Und die Anzahl der Abstinenzler ist von knapp 25 auf unter 30 Prozent abgesunken. Abstinent vom Online-Brokerage halten sich auch weiterhin die Frauen. Immerhin konnten sie ihren Anteil an den Umfrageteilnehmern von elf Prozent im Vorjahr auf 13 Prozent bei der diesjährigen Umfrage erhöhen.
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