Das ist das Ergebnis einer Studie der EBS Business School unter 1160 Beratern. 39 Prozent der Befragten belasten die Ansprüche sogar. Besonders die Berater in Großbanken klagen über großen Leistungsdruck im Vertrieb. Die Angestellten in Sparkassen und Genossenschaftsbanken scheinen laut EBS eher mit den Anforderungen zurechtzukommen. Fast die Hälfte der Befragten hält die Ziele zwar für anspruchsvoll, aber durchaus erreichbar. Nur sieben Prozent finden, dass die Vorgaben gut zu erreichen sind.
Die Berater schätzen auch die Art des Bankings unterschiedlich ein: Retail Banking ist demnach belastender als Private Banking. Ihre Begründung dafür lautet, dass der Berater beim Retail Banking kaum Mitspracherechte hat, beim Private Banking hingegen auch eigenständig Ziele formulieren kann.
Die Vorgaben und der Druck führen nicht immer zu Harmonie zwischen Kunde und Berater – im Gegenteil: Jeder dritte Berater spricht von häufigen Konflikten zwischen dem Interesse der Bank und dem Interesse des Kunden. Auch hier sehen die Angestellten von Großbanken mehr Konflikte als die von Sparkassen. Fast die Hälfte der befragten Berater hält aber solche Auseinandersetzungen für eher selten.
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