Vermögensverwaltende Fonds erfahren seit der Finanzkrise wachsende Beliebtheit. Die Finanzberater kennen genau die Sorgen und Wünsche ihrer Kunden. Zudem punkten sie mit einer unabhängigen Meinung. Nun bringt auch die Thallos Vermögensverwaltung aus Tübingen unter dem Dach der DWS einen entsprechenden Fonds heraus.
Der DWS Thallos Global Trend ist ein Dachfonds, der mindestens 51 Prozent des Vermögens in Aktien-, Renten- oder auch Misch- und Geldmarktfonds sowie ETFs anlegt. Je nach Marktlage kann Manager Alexander Berger das Kapital auf die verschiedenen Anlageklassen verteilen oder auch ganz auf eine konzentrieren. Einzige Einschränkung: der Anteil offener Immobilienfonds ist auf zehn Prozent begrenzt.
Direkter Einstieg in Aktien und Anleihen
Neben den Zielfonds kann Berger aber auch direkt in Aktien, Anleihen oder Optionsscheine investieren. Damit weicht der Global Trend von klassischen Dachfonds ab. Manager Berger hat dafür ein breites Spektrum an Instrumenten parat, mit denen er globale Trends an den Finanzmärkten aufgreifen kann.
In der Praxis hat sein Anlagekonzept durchaus ansehnliche Ergebnisse erzielt. Sein Vermögensverwaltungsmodell erzielte 2010 eine Rendite von rund 20 Prozent, im Vorjahr waren es sogar fast 40 Prozent. Im Krisenjahr 2008 konnte Berger Verluste nicht vermeiden, mit 20 Prozent fielen sie aber vergleichsweise moderat aus. Der deutsche Leitindex DAX etwa brach dagegen von rund 8000 auf 4000 Punkte ein.
Der Erfolg des Thallos Global Trend hängt angesichts der weitreichenden Freiheiten sehr stark von den Entscheidungen und dem Geschick des Managers ab. Bislang hat Berger ein gutes Gespür bewiesen. Einziges Manko des ab 2. Mai erhältlichen Fonds ist die erfolgsabhängige Gebühr, die zusätzlich zu den normalen Kosten von 1,5 Prozent per annum anfällt. Mit zehn Prozent des Betrages, um den der Wertzuwachs des Fonds die Entwicklung des MSCI World übersteigt, fällt sie aber im Branchenvergleich moderat aus.
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